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Psychologie (B.Sc.)

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Klinische Psychologie

Die Klinische Psychologie ist ein Anwendungsfach des Studiums und gleichzeitig ein klassisches Berufsfeld für Psychologinnen und Psychologen. Im Zentrum der Klinischen Psychologie steht die Auseinandersetzung mit psychischen Störungen und den Folgen körperlicher Krankheiten auf die psychische Gesundheit. Von großer Bedeutung ist dabei die Beschreibung von Störungen (als Abweichung von einer bestimmten Norm) und damit auch die Definition von Normalität. Die Entwicklung einer zuverlässigen und zielgerichteten klinischen Diagnostik ist somit ebenfalls eine der Hauptaufgaben.

Die Ziele liegen im Sammeln von Wissen und der Erstellung von Modellen zur Entstehung psychischer Störungen, deren klinischer Manifestierung (Symptome und Syndrome) sowie der Entwicklung geeigneter Verfahren und Interventionen (Psychotherapie), um psychische Gesundheit gezielt wiederherzustellen.

 

Konkrete Inhalte des Moduls

  • Definition, Klassifikation und Diagnostik psychischer Störungen

  • Epidemiologie (Verteilung) psychischer Störungen

  • Modellvorstellungen zu psychischen Störungen und psychischer Gesundheit

  • (Klinisch-)Psychologische Störungstheorien

  • Rahmenbedingungen der Gesundheitsversorgung

  • Ethische, kulturelle, soziale und geschlechtsspezifische Aspekten klinisch-psychologischen Handelns

  • Ansätze und Konzepte der zielgruppenorientierten Beratung und Intervention (Psychotherapie)

 

Typische Fragestellungen

  • Welchen Beitrag leisten Lerntheorien (Konditionierung, Beobachtungslernen etc.) zum Verständnis der Entstehung klinischer Störungsbilder? Können auf diesem Wissen Ansätze zur Intervention entwickelt werden?

  • Welche verschiedenen Richtungen in der Psychotherapie gibt es? Worin liegen ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede? Wie grenzt sich die Klinische Psychologie von Nachbardisziplinen wie der Medizin/Psychiatrie, Rehabilitation und Beratung ab?

  • Anhand welcher kritischer Parameter wird die Effektivität klinischer Interventionen gemessen? Wie kann man die Auftretenshäufigkeit von Störungen beschreiben?

  • Wie werden psychische Störungen kategorisiert und diagnostiziert? Was sind Vor- & Nachteile dieser Systeme, wo liegen Gemeinsamkeiten und Unterschiede? Welche Bedeutung haben Diagnostika für die praktisch-klinische Arbeit?