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Interdisziplinäre Lateinamerikastudien (M.A.)

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Meilensteine der Konstituierung Lateinamerikas (Kernbereich)

„Abya Yala" nannten die ursprünglichen Bewohner*innen der Amerikas den Doppelkontinent. Für die Europäer, die diesen ‚entdeckten‘, war der Teil, aus dem sich später „Lateinamerika" konstituiert hat, das „erste Amerika“ der Neuzeit. Nicht nur durch die Unterwerfung, sondern gerade auch durch die Allianzen und die Zusammenarbeit mit den Menschen, die als „Indigene“ kategorisiert wurden, entwickelte sich Lateinamerika zur Säule der ersten europäischen Kolonialreiche und zum globalen Knotenpunkt riesiger Menschen- und Warenströme aus vier Kontinenten. Lateinamerika wurde zum Kontinent der Befreiung vom Kolonialismus und zum Kontinent der Diktatoren. Im Zeitalter der neuen Globalisierung bleibt Lateinamerika ein Brennpunkt und ein Labor von Entwicklungen, die weit über die Region hinausweisen.

(Ausführlich s. Dürr, Eveline; Kammler, Henry (eds) (n.d.): Ethnologie des indigenen Mesoamerika: Ein Handbuch zur Einführung. Münster: Waxmann. Rinke, Stefan: Geschichte Lateinamerikas. Von den frühesten Kulturen bis zur Gegenwart, München 2014.)

 

Versuche die zentralen Ereignisse, die auf der rechten Seite genannt werden, den verschiedenen Phasen der Geschichte Lateinamerikas auf der linken Seite zuzuordnen, indem du die linke Maustaste gedrückt hälst und ins entsprechende Feld ziehst.

Altamerikanische Gesellschaften und Staaten

 

Zu seiner Blütezeit (400-650 n. Chr.) beherbergte die Stadt nördlich des heutigen Mexico City 160.000 Menschen.

,Entdeckung‘, Eroberung und Aufbau der Kolonialreiche, 1492-1570

 

1543 wurde das Vizekönigreich Peru errichtet, an dessen Spitze der Vizekönig in Lima stand. Bis 1572 erhielten die Inkas ein Rumfpstaat in Vilcabamba aufrecht.

Revolutionäre Wege in die Unabhängigkeit, 1760-1830

 

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Micaela Bastidas führte José Gabriel Condorcanqui Noguera die größte antikoloniale Rebellion vor der Unabhängigkeit der lateinamerikanischen Staaten an.

Die Unabhängigkeit

 

Die für die Arbeit in Zuckerrohrplantagen versklavten Afro-Amerikaner*innen erheben sich erfolgreich unter der Führung von Toussaint Louverture.

Deutsche Forscher*innen in Lateinamerika

 

Humboldt, auch der „zweite Entdecker Amerikas“ genannt, erforschte zwischen 1799 und 1804 u.a. die Flusssysteme des Orinoco und des Amazonas, archäologische Stätten und bestieg den Vulkan Chimborazo.

Die Herausforderungen der aktuellen Globalisierungsphase

 

2013 wurde der Argentinier Jorge Mario Bergoglio zum ersten Papst aus Lateinamerika gewählt. Papst Franziskus ist Jesuit.

Die Herausforderungen der aktuellen Globalisierungsphase

 

Sie gilt als die erste Cyber-Guerilla. Ihr Protest gegen das nordamerikanische Freihandelsabkommen und ihre Forderung nach regionaler Autonomie wirken bis heute nach.

Nationalismus und Indigenismus 1910-1970

 

Die nahuatlsprachige Luz Jiménez prägte als Modell und Schriftstellerin den Indigenismus mit. Es waren jedoch überwiegend Nicht-indigene, die den Symbolwert der Indigenen in dieser Periode bestimmten. 

Nationalismus und globale Krisen, 1910-1945

 

Zwischen 1927 und 1934 befanden sich nicaraguanische Rebellen unter Augusto César Sandino im Kampf gegen die US-amerikanischen Besatzer.

Staatenbildung und Weltmarktintegration, 1830-1910

 

1888 beendete Brasilien als letztes amerikanisches Land die Sklaverei.

Demokratien und Diktaturen im Schatten des Kalten Kriegs, 1945-1990

 

1959 setzte sich Castro mit seiner revolutionären Bewegung durch.

1.

Ende der Sklaverei in Brasilien

2.

Die Stadt Teotihuacan ist die größte Stadt Nordamerikas

3.

Die Große Rebellion von Túpac Amaru II

4.

Amerikareisen Alexander von Humboldts

5.

Wahl des ersten Papstes aus Lateinamerika

6.

Guerillakrieg Sandinos in Nicaragua

7.

Die Rebellion des „Zapatistischen Heeres der Nationalen Befreiung“ (EZLN) in Mexiko 1994

8.

Im Jahr 1804 erlangt Haiti als erstes Land Lateinamerikas seine Unabhängigkeit

9.

Errichtung des Vizekönigreichs Peru

10.

Sieg der Kubanischen Revolution unter Fidel Castro

11.

Der muralistische Maler Jean Charlot und sein Modell

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Fachvokabular zur Konstituierung Lateinamerikas

Um das Gewordensein Lateinamerikas angemessen beschreiben und diskutieren zu können, wird häufig auf fremdsprachiges Fachvokabular oder auf zeitgenössische Bezeichnungen zurückgegriffen.

Versuche, die Ausdrücke auf der rechten Seite den Umschreibungen auf der linken Seite entsprechend zuzuordnen.

Eine Form des passiven Widerstands unter den kreolischen Eliten in den Kolonien, der sich zunächst gegen den Vizekönig richtete und sich wenig später über verschiedene Verwaltungsebenen erstreckte

 

Im Deutschen: „man gehorche, aber führe [noch] nicht aus“

Während der Kolonialzeit wandten die Spanier diesen Begriff (und im Andenraum „curaca“) auf einflussreiche Lokalherrscher*innen an.

 

Der Begriff „Kazike“ leitet sich von der Taíno-Bezeichnung für Hauptlinge (kassequa) ab.

Sozialer Protest, der vor allem in Argentinien vor dem Hintergrund der internationalen Umwälzungen 1917/18 mit bürgerkriegsähnlichen Unruhen einherging.

 

Im Deutschen: „traurige Woche“

Ein vermeintlich sehr altes indigenes Konzept, das als Alternative zu einer modernisierungstheoretischen Entwicklung gilt und in die Staatsverfassungen von Bolivien und Ecuador aufgenommen wurde.

 

Im Deutschen: „gutes Leben“

Das Reich, das unter Pachacútec Inca Yupanqui und seinen Nachfolgern Túpac Yupanqui und Huayna Cápac durch Eroberungen im Norden bis nach Ecuador, im Süden bis nach Chile und im Osten bis zum Amazonas und zum Chaco-Becken.

 

Im Deutschen: „Reich der vier Teile“

Der Ausdruck hat sich in Mexiko für das lokale politische System indigener Gemeinden eingebürgert, welches inzwischen offiziell anerkannt wurde.

 

Im Deutschen: wörtlich „Gebräuche und Traditionen“ bzw. „Gewohnheitsrecht“; korrekter ist der Ausdruck „sistema normativo interno“, im Deutschen: „internes normatives System“. „Usos y costumbres“ erlaubt ein Regieren ohne Eingliederung in die bestehenden politischen Parteien Mexikos.

Ein Arbeitszwangssystem

 

Die „mita“ verpflichtete während der Kolonialzeit v.a. Indigene zur Arbeit im Silberbergbau

1.

„buen vivir“ bzw. „vivir bien“

2.

„Tahuantinsuyo“

3.

„Semana trágica“

4.

„cacique“

5.

„usos y costumbres“

6.

„Mita“

7.

„obedézcase pero no se cumple“

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Facetten der Geschichte Mexikos in den „murales“ von Diego Rivera

Der weit über die Grenzen Mexikos bekannte Muralist Diego Rivera vollendete 1929 eine großflächige Wandzeichnung im Nationalpalast in Mexiko-Stadt, die Teile der Entwicklung, der Bevölkerung und der Traditionen Mexikos darstellt (Foto: Karina Kriegesmann). Anhand seiner Zeichnungen lassen sich zahlreiche Aspekte der mexikanischen Geschichte beobachten und diskutieren.

Ordne per drag-and-drop die drei Szenenbeschreibungen den drei markierten Flächen auf dem Bild zu.
 
 
 
Aufgabe_kernbereich_03
1.

Christianisierung

2.

,Eroberungskämpfe‘

3.

Mexikanische Revolution