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Altertumswissenschaften (B.A.)

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Profilbereich Klassische Archäologie

Klassische Archäologie widmet sich den materiellen Hinterlassenschaften der griechischen und römischen Kultur von 1500 v. Chr.-500 n. Chr. im Mittelmeer- und Schwarzmeerraum. Vermittelt werden grundlegende Kenntnisse zentraler Denkmäler, Befunde, Funde und Quellen sowie der Methoden und Fragestellungen der Klassischen Archäologie. Dabei sind nicht nur Monumente der Hochkultur (exzeptionelle Kunstwerke, monumentale Architekturensembles) Gegenstand des Studiums, sondern auch Alltagsobjekte und Denkmäler, die Aufschlüsse über alle Bevölkerungsgruppen und sozialen Schichten ermöglichen. Die materielle Kultur der Antike soll als Ergebnis konkreter sozial- und kulturhistorischer Prozesse rekonstruiert und die Klassische Antike als kulturgeschichtliches Phänomen auch in Relation zu Nachbarkulturen und in ihrer Transformation in der Nachantike begriffen werden.

Anhand archäologischer Funden und Befunden werden die Studierenden geschult, Bildwerke zu analysieren (in Berliner Museen, Abguss-Sammlung Antiker Plastik), topographische Gegebenheiten zu erfassen und ihre spezifischen kulturellen Besonderheiten unter Berücksichtigung des kulturellen Austausches mit benachbarten Kulturen zu verstehen. Dabei spielen die in großer Zahl überlieferten Bildwerke wegen ihres symbolisch verdichteten Informationsgehaltes eine besondere Rolle.

Die fragmentarische Überlieferung der griechisch-römischen Kultur erfordert eine besondere Rekonstruktions- und Kombinationsgabe, die an ausgewählten Kontexten eingeübt wird. Zur Interpretation der materiellen Kultur hat das Fach vielfältige Methoden und Techniken entwickelt. Neben der formalen Bestimmung und chronologischen Einordnung gilt es, die Funde und Befunde durch systematischen Vergleich in ihren spezifischen Eigenarten besser zu verstehen und durch eine gattungs- oder epochenübergreifende Analyse in einen größeren Kontext einzuordnen. Damit wird das Ziel verfolgt, durch die Erforschung gegenständlicher Zeugnisse die konkreten historischen und kulturellen Verhältnisse und Prozesse zu rekonstruieren und die antike Kultur in ihrer Differenziertheit und Komplexität zu verstehen.

Der Studiengang umfasst zunächst ein chronologisches Modul, das in die Epochen der Klassischen Antike einführt. In systematischen und analytischen Modulen werden alle zentralen Gattungen und Medien und die mit ihnen verbundenen Fragestellungen und Methoden erarbeitet: Antike Architektur und Topographie (z. B. griechische Wohnbauten, Topographie Roms), Antike Bilderwelten (z. B. griechische Vasen, römische Wandmalerei), sowie räumliche Kontexte antiker Bilder und Artefakte (z. B. die römische Stadt als Bild- und Lebensraum am Beispiel von Pompeji). Ein Modul ist der Dokumentation und Vermittlung der Antike gewidmet (z. B. Führungen oder Konzeption einer Ausstellung in der Abguss-Sammlung Antiker Plastik).