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Altertumswissenschaften (B.A.)

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Archäologie (Ägyptologie)

In der altägyptischen Kunst folgten die Darstellungen bestimmten Konventionen. Beispielsweise richtete sich die relative Größe einer Person nach ihrem Stand, so dass Könige, hohe Beamte oder Vorgesetzte größer abgebildet wurden als niedriger Stehende. Auch unterlag die Darstellung des Körpers festen Regeln, welche die ägyptische Kunst für den heutigen Betrachter leicht erkennbar machen. Erstens: Lebewesen und Gegenstände wurden nicht perspektivisch, sondern aspektivisch oder geradvorstellig wiedergegeben. Aspektive bezeichnet den Ausschluss aller zufälligen Faktoren in der künstlerischen Erfassung des originalen Objektes/Lebewesens und gibt daher diese unverkürzt wieder. Zweitens: Die einzelnen Teile eines dargestellten Objekts oder Lebewesens standen in einem festgelegten Verhältnis zueinander, sie unterlagen einem sog. Proportionskanon: Ein Gitternetz unterteilte den menschlichen Körper zunächst in 18 Quadrate von den Fußsohlen bis zum Haaransatz, der etwas oberhalb der Augenbraue liegt, der Scheitel ragt also über die 18. Linie hinaus. Nach dieser Aufteilung liegen die Knie oberhalb der fünften Linie, der Bauchnabel ist auf Höhe der elften Linie, und die 17. Linie verläuft zwischen Mund und Nase. Ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. wird ein anderer Proportionskanon verwendet, der die menschliche Gestalt in 21 gleichgroße Quadrate unterteilt. Beide Proportionskanons basieren auf der Handbreite.

Die folgende Zeichnung gibt einen Ausschnitt aus einer Wanddekoration im Grab des Gaufürsten Djefai-hapi wieder. Im Beinbereich sind noch Reste des Proportionsrasters erkennbar.

Bestimmen Sie, welchem Proportionskanon die hier gezeigte Darstellung unterliegt.

Wenn man ausgehend von dem noch vorhandenen Quadratnetz die Linien bis zum Kopf des Djefai-hapi ergänzt, so kommt man auf 18 Linien.

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