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Niederländische Philologie (B.A.)

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Philipp Schmidt, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Freie Universität Berlin

Stellen Sie Ihren Beruf kurz vor. Wie sieht Ihr Berufsalltag aus (typische Tätigkeiten, Arbeitszeiten etc.)?

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeite ich an meiner Dissertation, bereite Seminare vor und führe diese durch, erledige Rechercheprojekte und kümmere mich um die Social-Media-Kanäle des Instituts. Bei meiner Arbeit bin ich oft sehr selbstständig und dementsprechend zeitlich flexibel, muss zugleich aber darauf achten, dass Abgabefristen eingehalten und Arbeitsaufträge pünktlich ausgeführt werden.

Warum haben Sie sich seinerzeit für ein Studium der Niederländischen Philologie entschieden?

Für die Niederlandistik habe ich mich entschieden, da mir das familiäre Umfeld und die gute Betreuung in den kleinen Fächern sehr gut gefallen und ich dadurch viel lernen und individuell betreut werden konnte. Inhaltlich hat es mich gereizt, noch eine weitere ‚exotische‘ Philologie zu studieren und besonders Sprache und Literatur der Niederlande und Belgiens kennenzulernen.

Wann haben Sie sich für Ihren aktuellen Beruf entschieden und haben sich Ihre Erwartungen daran erfüllt?

Gegen Ende meines Studiums wusste ich, dass ich gerne promovieren möchte, da ich mich weiterhin intensiv mit Literatur und Literaturwissenschaft befassen wollte. Meine Erwartungen haben sich größtenteils erfüllt, da ich durch meine Tätigkeit als studentische Hilfskraft bereits einen Einblick in den Forschungsalltag der Universität erhalten hatte.

Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, das Sie während des Studiums für Ihren aktuellen Beruf gelernt haben?

Mein derzeitiger Beruf und mein Studium sind eng miteinander verbunden. Inhaltlich stellt die Tätigkeit als Doktorand eine Fortsetzung und Vertiefung des Studiums dar, nur, dass ich nun meine Schwerpunkte freier setzen kann. Darüber hinaus habe ich aber natürlich auch vom ‚Unterrichtsstil‘ meiner Dozenten gelernt und konnte dies in meinen Unterricht übernehmen.

Welche Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben, die für Ihren jetzigen Beruf nützlich oder essentiell sind?

Als Doktorand sollte man interessiert an seinem Fach/Forschungsthema sein und selbstständig arbeiten können. Man muss sich bewusst sein, dass man ca. 3-5 Jahre zu einem Thema forscht und sich immer wieder selbst motivieren muss. Wenn man zuvor bereits einen Einblick in die Wissenschaft bekommen kann, hilft dies abzuschätzen, ob man wirklich Freude an dieser Tätigkeit hat.

Gibt es etwas im Studium, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

In einem kleinen Fach wie der Niederlandistik wird sehr viel Wert auf die persönliche Betreuung der Studierenden gelegt und auch im Unterricht ist es in der Regel immer möglich gewesen, durch eigene Ideen und Vorschläge einzelne Themen vertiefend zu besprechen. Auf diese Weise konnten auch individuelle Interessen der Studierenden berücksichtigt werden.

Welchen Rat würden Sie Studienanfänger/innen geben, die später ebenfalls Ihren Beruf ausüben möchten?

Allgemein ist es bei einem Studium der Niederlandistik wichtig, interessiert und offen zu sein – und auch über den ‚Tellerrand der niederländischsprachigen Welt‘ hinausschauen zu wollen. Auf diese Weise kann man in der Niederlandistik sehr viel lernen, wird spannende Themen entdecken und ist damit auch für die Zeit nach dem Studium gut gerüstet.