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Osteuropastudien (M.A.)

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Aufbau des Studiums: interdisziplinar und disziplinar

Der Masterstudiengang Osteuropastudien ist grundsätzlich interdisziplinär – bei einer disziplinaren Vertiefung in einem Fach – ausgerichtet. Die Studierenden verfügen mit Blick auf den Grad der Interdisziplinarität über einen gewissen Spielraum und entscheiden selbst, wie interdisziplinär sie ihr Studium ausrichten möchten. Es besteht die Möglichkeit, sein bisheriges Studienfach osteuropabezogen zu vertiefen (konsekutiv) oder ein neues Schwerpunktfach zu wählen (nicht-konsekutiv). Mit Blick auf letzteres ist es ggf. ratsam, zusätzliche Veranstaltungen zu besuchen, um Grundkenntnisse zu erwerben oder weiter auszubauen. Die Studierenden besuchen im ersten Semester die gleichen Grundlagenkurse und können sich darüber hinaus bereits auf einen disziplinaren Bereich konzentrieren. Im ersten Fachsemester wählen die Studierenden einen Profilbereich aus.

Der Grundlagenbereich (25LP) besteht aus zwei Modulen. Im Rahmen dessen verfügen Studierende über großen Spielraum bei der (inter-)disziplinären Ausrichtung Ihres Studiums.

1. Den ersten Teil des Grundlagenbereichs stellt das Modul „Konzepte und Kontexte der Osteuropastudien“ (10LP) dar. Ziel des Moduls ist es, Studierende in die area studies einzuführen und die wissenschaftliche Bedeutung der Region Osteuropa aus Sicht der am Osteuropa-Institut vertretenen Disziplinen aufzuzeigen.

2.Den zweiten Teil des Grundlagenbereichs deckt das Modul „Vielfalt der disziplinären Grundlagen“ (15 LP) ab. Studierende wählen drei Veranstaltungen aus und entscheiden hierbei, ob sie Veranstaltungen aus einer oder zwei am OEI vertretenen Disziplinen besuchen.

Der Disziplinare Profilbereich (25 LP) stellt den Studienschwerpunkt dar. Er basiert auf einer der im Modul „Vielfalt der disziplinären Grundlagen“ (siehe Grundlagenbereich) gewählten Fachdisziplin. Für die gewählte Fachrichtung sind Vorkenntnisse unabdingbar. Im Rahmen des Disziplinaren Profilbereichs erfolgt somit die Spezialisierung auf eine der fünf Fachdisziplinen. Der Disziplinare Profilbereich besteht aus folgenden Modulen:

1. Modul aus dem Profilbereich
2. Vertiefungsmodul 

Eine der Besonderheiten des Masters Osteuropastudien stellt die Lernwerkstatt dar, welche Teil des Interdisziplinären Bereichs ist. Dieser besteht aus zwei Modulen:

  1. Modul Interdisziplinare Projektarbeit (10 LP)
  2. Modul Interdisziplinare Vertiefung (5 LP)

Das Interdisziplinäre Modul bietet Studierenden zum einen die Möglichkeit, osteuropabezogene Fragestellungen aus einer interdisziplinären Perspektive zu bearbeiten. Studierende können zum anderen, an der Universität erlernte Kenntnisse und Kompetenzen in die Praxis umzusetzen. Mit Unterstützung der Dozierenden sollen Studierende erste Erfahrungen im Bereich des Projektmanagements sammeln. Das Vertiefungsmodul ermöglicht es anhand aktueller oder historischer Themen die interdisziplinären Kenntnisse weiter auszubauen. Hier werden jedes Semester zwei verschiedene Veranstaltungen angeboten, die fächerübergreifend und interdiszplinär ein spezifisches Themenfeld behandeln.

Nähere Informationen zu der Lernwerkstatt finden Sie unter Punkt 2.4 des OSA: learning by doing - die Lernwerkstatt.

In der Studienordnung ist vorgesehen, dass die Studierenden ein siebenwöchiges Vollzeit-Praktikum mit Osteuropabezug absolvieren. Das Praktikum kann auch studienbegleitend erfolgen. Wichtig ist, dass die erforderliche Mindestanzahl an Stunden (280h) nachgewiesen wird. Im Rahmen des Praktikums sollen die Studierenden erste praktische Erfahrungen sammeln und sich beruflich orientieren. Bei der Suche, Planung und Durchführung von (Auslands-)Praktika bietet die Praktikumsbörse des Osteuropa-Instituts den Studierenden Unterstützung. Der Masterstudiengang Osteuropastudien ermöglicht es, Praktika in unterschiedlichen Bereichen zu absolvieren.

Die Studienordnung sieht vor, dass Studierende Sprachkurse im Umfang von insgesamt 15 LP während des Masterstudiums absolvieren. Regionalspezifische Sprachkenntnisse sind für einen wissenschaftlichen Umgang mit Osteuropa von zentraler Bedeutung. Das Sprachenzentrum der Freien Universität und der Humboldt-Universität zu Berlin bieten den Studierenden eine Vielzahl von Kursen an.

Das Modul Wissenschaftliches Arbeiten (5 LP) dient dazu, die vorhandenen Kenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens zu systematisieren und sie in Hinblick auf das Verfassen der Abschlussarbeit zu schärfen. Die Studentinnen und Studenten präsentieren Ideen zu Themen ihrer Masterarbeiten, argumentieren ihre Vorgehensweise und entwickeln ein Exposé. Dieses Modul wird vorbereitend bzw. begleitend zur Masterarbeit besucht.

Die Studierenden schließen das Studium mit der Masterarbeit (25 LP) ab. Die Arbeit wird im gewählten Profilbereich geschrieben, wobei durchaus eine interdisziplinäre Fragestellung bearbeitet werden kann. Die Masterarbeit umfasst ca. 21.000 Wörter, die Bearbeitungsdauer beträgt 23 Wochen. Sie kann auch in englischer Sprache verfasst werden.