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Kunstgeschichte (B.A.)

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Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Afrika

Seit dem Sommersemester 2010 unterhält das KHI der FU Berlin eine eigene Abteilung zur Kunstgeschichte Afrikas. Ermöglicht wurde die Einrichtung dieses im deutschsprachigen Raum bislang einzigartigen Studienschwerpunkts durch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Stiftung.

Im Verbund mit den anderen Regionalschwerpunkten besteht am KHI eine geografische Auffächerung von Fachkompetenzen, die den Globalisierungs- und Entgrenzungstendenzen innerhalb der Künste Rechnung trägt und zugleich die Voraussetzungen für eine zukunftsweisende Kunstkomparatistik schafft.

Der sechssemestrige BA-Studiengang „Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Afrika“ befasst sich mit der Kunst und visuellen Kultur Afrikas sowie der afrikanischen Diaspora. Historisch steht dabei der Zeitraum vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart im Zentrum, vereinzelt werden auch Beispiele früherer Epochen behandelt. Gegenstand des Studiums sind insbesondere Skulptur, Malerei, Architektur, Textilkunst, Druckgraphik, Installation, Performance, Medienkunst, Fotografie, Film, Werbung, Design und Mode sowie Bildproduktionen der Wissenschaft, des Informationswesens und der Alltagskultur in ihren lokalen und transkulturellen Verflechtungen. Der Studiengang befasst sich außerdem mit der Rezeptionsgeschichte der Kunst Afrikas in Europa und Amerika.

Die Einführungsphase besteht aus jeweils drei Einführungsmodulen, die im Idealfall im ersten und zweiten Semester absolviert werden.

Allen Modulen gemein ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse zur Kunst im jeweiligen Schwerpunkt. Dies beginnt mit der Beschreibung eines Werkes unter Berücksichtigung des terminologischen Fachvokabulars, und geht über methodische Ansätze zur kritischen Reflexion des Forschungsgegenstandes und den Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens unter Einbeziehung fachspezifischer Literatur- und Bildrechercheverfahren, bis hin zu der Erstellung eines kunsthistorischen Referats bzw. einer schriftlichen Hausarbeit.

Eine Besonderheit ist das sogenannte E-Learning, einer computergestützten Lehr- und Lernform.


  • Einführungsmodul Afrika: Bildkünste

    (Wahlpflichtvorlesung + Proeminar + studentisches Mentorium)

  • Einführungsmodul Afrika: Visuelle Kultur

    (Wahlpflichtvorlesung + Proseminar)

  • Einführungsmodul Afrika: Geschichte der Kunst im Wandel ihrer Funktionen

    (E-Learning + Übung (mit begleitendem studentischem Tutorium) + Proseminar)

Die Module der Aufbauphase haben das Ziel, die Kenntnisse der Einführungsphase zu vertiefen und jeweils fundiertes Wissen zu den einzelnen Themen des Moduls zu vermitteln. Analyse, Interpretation und die Methodik zur Bearbeitung kunsthistorischer Probleme werden während der Aufbauphase geschult. Kenntnisse über die Produktions- und Rezeptionsbedingungen der Werke des jeweiligen Modulthemas werden gewonnen, wie auch die historisch-kritische Analyse erlernt wird. Die Anwendung von Quellen und Sekundärliteratur ist dabei ebenso wichtig wie die Erstellung eines wissenschaftlichen Referats und einer Hausarbeit. Die Aufbauphase teilt sich in einen schwerpunktbezogenen Bereich und die Wahlmodule.


Aufbaumodule - Schwerpunkt Afrika:

  • Aufbaumodul Afrika: Epochen und Gattungen

(Wahlpflichtvorlesung + Seminar)

  • Aufbaumodul Afrika: Regionale und thematische Vertiefung

(Seminar + Seminar)

Wahlpflichtmodule

  • Wahlpflichtmodul I
  • Wahlpflichtmodul II

 

In der Aufbauphase sollten neben den schwerpunktübergeifende Aufbaumodulen noch zwei weitere Module besucht werden - die Wahl wird hierbei dem Studierenden selbst überlassen. Es können verschiedene Einführungs - oder Aufbaumodule aus anderen Schwerpunkten gewählt werden (für Details siehe "Aufbau des Studiums") oder schwerpunktübergreifende Module belegt werden. Angeboten werden "Praxisbezogene Studien" aber auch "Theorie und Methoden".

Die Vertiefungsphase ist die letzte Phase des Bachelorstudiums und baut auf die Aufbauphase auf. Hier werden Kenntnisse in Themenfeldern der Kunstgeschichte vertieft und die selbstständige Anwendung kunsthistorischer Analysemethoden gefestigt. Die Studierenden lernen die Entwicklung wissenschaftlicher Fragestellungen unter Heranziehung der relevanten Fachliteratur. Präsentationen, die Darlegung von Forschungsergebnissen und die Entwicklung eigener Interpretationsansätze im Hinblick auf die Erstellung der Bachelorarbeit sind dabei ein wichtiger Teil der Vertiefungsphase.


  • Vertiefungsmodul Afrika

    (Vertiefungsseminar + Vertiefungsseminar)

oder

  • Vertiefungsmodul Afrika mit Mentorenqualifikation

    (Vertiefungsseminar + Vertiefungsseminar mit Mentorenqualifikation)