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Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (B.A.)

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Absolventenstudie zum BA-Studiengang PuK 2015

2015 wurden die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiengangs Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (PuK) der Freien Universität zum zweiten Mal nach 2010 zu ihrem Werdegang nach dem Bachelorabschluss befragt. Die Absolventenstudie (pdf-Datei) wurde von Louisa Rudow im Rahmen ihrer Master-Arbeit im Studiengang Medien und Politische Kommunikation durchgeführt. Ziel war es, Erkenntnisse zur Zufriedenheit mit dem BA-Studiengang PuK, zur eventuellen Aufnahme eines weiteren Studiums und vor allem zum Berufseinstieg mit dem Bachelorabschluss zu gewinnen. Erstmalig lassen sich die Ergebnisse auch mit den Resultaten der ersten BA PuK-Absolventenstudie von 2010 (Master-Arbeit von Mandy Vogt) vergleichen.

Im Folgenden finden Sie detaillierte Erläuterungen zu den fünf oberen Grafiken. Weitere Rahmendaten zur Absolventenstudie 2015 finden Sie hier (pdf-Datei).

Abb. 1: Zuordnung weiteres Studiums zur Kommunikations- und Medienwissenschaft

Insgesamt knapp 75 % der Befragten studierten entweder direkt danach weiter oder nahmen nach einer Phase der Erwerbstätigkeit ein weiteres Studium auf. Weitere 5,5 % planten die Aufnahme eines weiteren Studiums. Von den AbsolventInnen, die direkt oder nach einer Unterbrechung weiterstudiert haben, entschieden sich 43,5 % für einen konsekutiven forschungsorientierten Master, wobei der Master Medien und Politische Kommunikation hier mit 26,5% den Hauptanteil ausmacht. 62 % der Befragten, die ein weiteres Studium aufnahmen, ordneten dieses dem Bereich Kommunikations- und Medienwissenschaft zu.

Abb. 2: Motive für ein weiteres Studium

Als Motive für ein weiteres Studium wurden zum Großteil die Aspekte „persönlich weiterbilden“ (75 %) und „Aufstiegsmöglichkeiten für die berufliche Karriere“ (71 %) genannt; mit deutlichem Abstand folgen „mangelnde Akzeptanz des Bachelor-Abschlusses in der Praxis“ (58,5 %) und „ein höheres Einkommen durch den Master-Abschluss erwartet“ (54 %).

Abb. 3: Erfahrungen erste Stellensuche

Insgesamt gaben 41 % der Befragten mit direktem Berufseinstieg nach dem BA-Abschluss an, sie hätten keine Schwierigkeiten gehabt, mit dem Bachelorabschluss eine Beschäftigung zu finden, die ihren Wünschen und Qualifikationen entsprach (2010: 26 %). Demgegenüber gaben 37 % an, der Bachelorabschluss hätte ihnen nicht alle Türen geöffnet (2010: 34 %). Vergleicht man diese gegenläufigen Tendenzen, fällt der zwischen 2010 und 2015 deutlich gewachsene Anteil der Befragten mit geringeren Problemen beim Berufseinstieg nach dem BA-Abschluss etwas stärker ins Gewicht.

Abb. 4: Arbeitsbereiche der ersten Stelle

80 % der Befragten ordneten ihre erste Stelle der Medien- und Kommunikationsbranche zu (2010: 76 %). Von den Berufseinsteigern mit Tätigkeit in der Medien-/Kommunikationsbranche arbeiteten 35 % im Journalismus (2010: 16 %), 37 % im Bereich PR/Organisationskommunikation (2010: 53 %) und 12 % in Werbung/Marketing (2010: 18 %).

Abb. 5: Bruttoeinkommen erste und jetzige Stelle

Die Studie von 2015 lässt erstmals Einblicke in den Verlauf von Berufskarrieren zu: Zwei Drittel der Befragten mit direktem Berufseinstieg hatten bereits mindestens einen Stellenwechsel hinter sich: Dabei wurde als häufigster Grund für den Stellenwechsel der Wunsch nach einem höheren Einkommen genannt. Von den Befragten mit mindestens einem Stellenwechsel hatten 49 % ein Bruttoeinkommen von über 2500 Euro, 22 % von über 3500 Euro und 11 % von über 4500 Euro.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass ein zügiger Berufseinstieg auch mit dem Bachelorabschluss gelingt. Die Befragungsdaten deuten darauf hin, dass die Befürchtungen, der Bachelorabschluss könne für einen gelungenen Berufseinstieg nicht genügen, zumindest für den BA PuK weitgehend unbegründet sind.

Wie sich die Berufsperspektiven unserer AbsolventInnen seit Einführung der BA-/MA-Studiengänge verändert haben, illustriert der Kurzbericht zu einer älteren Absolventenstudie des bereits ausgelaufenen Magisterstudiengangs Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin aus dem Jahr 2007.