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Dr. Martin Pickel, Prozessingenieur (Halbleiterbranche)

Stellen Sie Ihren Beruf kurz vor? Wie sieht Ihr Berufsalltag aus (typische Tätigkeiten, Arbeitszeiten etc.)?

Ich arbeite in einem Unternehmen in der Halbleiterbranche als Prozessingenieur. In meiner Funktion bin ich für einen Prozessschritt verantwortlich. Im Detail beinhaltet dies Anlagebeschaffung, Instandhaltung, Schulung von Personal, Sicherstellung von Qualität und Kapazität und eine ständige Verbesserung der Prozesse. Der Berufsalltag ist eine Mischung aus Routine und Projektarbeit, die einen immer wieder vor neue Herausforderungen stellt.

Warum haben Sie sich seinerzeit für dieses Studium der Physik entschieden?

Ich wollte schon immer im technischen Bereich arbeiten, mich aber nicht durch das Studium auf ein spezielles Gebiet festlegen.

Wann haben Sie sich für Ihren aktuellen Beruf entschieden und haben sich Ihre Erwartungen daran, ggf. aus Ihrer Zeit als Studierende/r erfüllt?

Die Entscheidung in der Industrie, bevorzugt im Bereich der Festkörperphysik, zu arbeiten, ist bereits während des Studiums gereift. Ich konnte mir damals nicht genau vorstellen, wie ein typischer Berufsalltag aussieht. Insofern hatte ich keine konkreten inhaltlichen Erwartungen.

Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, das Sie während des Studiums für Ihren aktuellen Beruf gelernt haben?

Dass man alles verstehen bzw. erklären kann. Letztendlich ist es nur eine Frage der Zeit.

Welche Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben, die für Ihren jetzigen Beruf nützlich oder essentiell sind?

Grundsätzlich sollte man Englisch beherrschen und sich ohne Probleme sowohl schriftlich als auch mündlich verständigen können. Analytisches Denkvermögen bekommt man bereits im Studium durch die Übungen beigebracht. Fachlich sind sicher Fachvorlesungen bzw. Praktika von Vorteil.

Gibt es etwas im Studium, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Das euphorisierende Gefühl, wenn man nach langer Arbeit ein Problem gelöst hat.

Welchen Rat würden Sie StudienanfängerInnen geben, die später ebenfalls Ihren Beruf ausüben möchten?

Mein Rat ist möglichst früh durch Praktika oder Ferienarbeit in der Branche Erfahrung zu sammeln und gegebenenfalls geeignete Vorlesungen zu belegen. Ansonsten gilt natürlich: Studium ist nicht alles! Es gibt gerade durch zahlreiche Zusatzangebote an Universitäten und insbesondere in Berlin genügend Möglichkeiten sein Leben noch zu bereichern.