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Meteorologie (B.Sc.)

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Markus Donat, Klimaforscher (University of New South Wales, Climate Change Research Centre)

Stellen Sie Ihren Beruf kurz vor? Wie sieht Ihr Berufsalltag aus (typische Tätigkeiten, Arbeitszeiten etc.)?

Ich arbeite als Wissenschaftler an einem universitären Forschungsinstitut. Typische Tätigkeiten umfassen die detaillierte Analyse von komplexen Klimadaten, das Verfassen von wissenschaftlichen Publikationen und Reports, die Diskussion und Präsentation der wissenschaftlichen Ergebnisse auf Konferenzen und Workshops.

Meine Arbeitszeiten sind relativ flexibel, da die produktivste Zeit für kreative Forschung oft nicht zwischen 9am und 5pm liegt. Generell arbeite ich aber an den meisten Tagen mehr als 8 Stunden pro Tag.

Warum haben Sie sich seinerzeit für ein Studium der Meteorologie entschieden?

Ich hatte schon als Jugendlicher ein ausgeprägtes Interesse für das Wetter- und Klimageschehen. Zum Teil ist dieses Interesse aus meinen ausgiebig ausgeübten Freizeitaktivitäten, Segeln und Windsurfen, gewachsen.

Wann haben Sie sich für Ihren aktuellen Beruf entschieden und haben sich Ihre Erwartungen daran, ggf. aus Ihrer Zeit als Studierender erfüllt?

Das war ein fließender Prozess. Nach dem Abschluss des Diplom-Studiums Meteorologie habe ich mich für eine Promotion entschieden, im Zuge derer ich die verschiedenen Aspekte wissenschaftlichen Arbeitens kennengelernt und erlernt habe. Die wesentliche Erwartung, die ich an meinen Beruf habe und hatte ist, dass die Arbeit Spaß macht und interessant ist. Diese Erwartung erfüllt sich fast jeden Tag.

Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, das Sie während des Studiums für Ihren aktuellen Beruf gelernt haben?

Grundlagen der Meteorologie sind wichtig für das Verständnis des Klimasystems. Das Erlernen von Programmiersprachen ist zweifellos eine wichtige Basis für meine heutige Arbeit. Letztendlich bedeutet die Arbeit als Wissenschaftler aber auch kontinuierliches Dazulernen, weit über das im Studium Erlernte hinaus.

Welche Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben, die für Ihren jetzigen Beruf nützlich oder essentiell sind?

Die Bereitschaft zum Lernen und sich auf neue, unbekannte Dinge einzulassen, Neugier. Aber dies sind wohl eher Einstellungen die bei der Lösung von Problemen helfen als Qualifikationen die am Ende des Studiums auf irgendeinem Papier stehen.

Gibt es etwas im Studium, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Die Freude nach den endlich abgeschlossenen Prüfungen.

Welchen Rat würden Sie StudienanfängerInnen geben, die später ebenfalls Ihren Beruf ausüben möchten?

Lerne die Grundlagen, aber versuche, auch außerhalb eines festen Schemas zu denken. Sei neugierig. Letztendlich ist wohl das Wichtigste, dass man ein ehrliches Interesse für das Fach hat und somit auch komplexe Zusammenhänge verstehen will.