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Meteorologie (B.Sc.)

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Wetterbeobachtung

Eine erste wissenschaftliche Klassifikation der Wolken geht auf Howard (1803) zurück, die in ihren Grundzügen und Beschreibungen noch heute gültig ist. Howards Einteilung in fünf Grundformen bildet die Grundlage für den heute geltenden internationalen Wolkenatlas, der zehn Wolkengattungen unterscheidet. Sie werden durch die Kombination der Grundformen und durch zusätzliche Charakterisierungen gewonnen.

Je nach Höhe der unteren Wolkengrenze wird zwischen hohen, mittleren und tiefen Wolken unterschieden. Je nach Form unterscheidet man zwischen Schicht- (Stratus), Feder- (Cirrus) und Haufenwolken (Cumulus).

Wolkenarten nach Howard (1803). Quelle: M. Schuster 2010.

Die klassische Regenwolke ist der tiefhängende Nimbostratus. Die Gewitterwolke Cumulonimbus erstreckt sich über alle Höhenstufen bis zum oberen Rand der Wetterschicht (Tropopause) und bildet sich im Sommer aus den Schönwetter- oder Cumuluswolken. Der umgangssprachlich als “Schäfchenwolke” bezeichnete Altocumulus besteht zum größten Teil noch aus Wassertröpfchen, der Wolkenrand ist entsprechend scharf begrenzt. Die faserigen Cirruswolken (Schleierwolken) sind dagegen reine Eiskristallwolken. Der Nebel (Stratus) ist eine Wolke, die auf dem Boden aufliegt und die Sichtweite auf unter 1 km reduziert.

Die Beobachtung der Wolkenentwicklung erlaubt es, Rückschlüsse auf den atmosphärischen Zustand zu ziehen und ist daher nützlich für eine kurzfristige Wetterprognose. Klassifizieren Sie die Wolken auf dem Foto in der rechten Spalte!

Bei den auf dem Foto abgebildeten Wolken handelt es sich um Cumuluswolken.