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Neogräzistik (B.A.)

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Neugriechische Geschichte

In den Geschichtsmodulen die im Rahmen des Studiums der Neogräzistik angeboten werden, soll den Student/inn/en ein Überblick über die griechische Kulturgeschichte in der frühen Neuzeit und in der Moderne vermittelt werden. Der Schwerpunkt dabei liegt auf den ideen- und kulturgeschichtlichen Ereignissen seit dem 19. Jahrhundert.

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung aller Module des Studienbereichs, mit einem Klick auf die einzelnen Elemente erhalten Sie weiterführende Informationen zu den Studieninhalten.

Im ersten Geschichtsmodul des Studiengangs Neogräzistik wird ein Überblick über die zentralen Themen der neugriechischen Kultur und Gesellschaft seit dem 18. Jahrhundert vermittelt. Themengebiete sind dabei die griechische Kulturwelt im Osmanischen Reich und in der west- und südosteuropäischen Diaspora; der neugriechische Staat im Zeitalter der Nationalismen (1821-1922); die griechische Gesellschaft vom II. Weltkrieg zum Bürgerkrieg; der Zypernkonflikt und die Militärdiktatur (1967-1974); die Festigung der Demokratie und die europäische Identität.

Die Student/inn/en lernen darüber hinaus Quellenmaterial selbstständig zu lesen.

Nach dem Überblick über die wichtigsten historischen Ereignisse, die in „Neugriechische Geschichte I“ vermittelt wurden, lernen die Student/inn/en unterschiedliche Auffassungen der neugriechischen Historiographie kennen und werden auf den neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung und der Methodik des Faches gebracht. Das Modul, bestehend aus einer Vorlesung und einem Proseminar, hat die neugriechische Ideen- und Kulturgeschichte zum Inhalt. Themenkomplexe die in diesem Rahmen behandelt werden sind beispielsweise, griechische Antike und neugriechische Moderne, Byzanz und Griechenland aber auch die Geschichte der neugriechischen Historiographie oder der deutsch-griechische Kulturtransfer. Hierbei können auch Konzepte zu einer möglichen kulturgeschichtlichen Bachelorarbeit diskutiert werden.

Wie der Titel des Moduls bereits verrät hat dieses Modul, aufgeteilt in Proseminar und Lektürekurs, die historische Entwicklung der neugriechischen Sprache zum Thema. Die sprachwissenschaftlich fundierten Veranstaltungen beschäftigen sich mit der Entwicklung der sogenannten Reinsprache (Katharévousa) und der Volkssprache (Dimotiki) sowie mit den sozialen Hintergründen und Auswirkungen dieser neugriechischen „Diglossie“. Die Studierenden lernen Texte in Katharévousa zu verstehen und sie in die moderne Volkssprache, die Dimotiki, zu übertragen.