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Informatik (M.Sc.)

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Miriam Ney, Program Manager bei Microsoft

Stellen Sie Ihren Beruf kurz vor? Wie sieht Ihr Berufsalltag aus (typische Tätigkeiten, Arbeitszeiten etc.)?

Als Program Manager bin ich Mitarbeiterin in der Produktentwicklung und generell für die Gestaltung und Beschreibung neuer Funktionen von Software zuständig. In meiner Arbeit definiere ich durch Markt und Kundenanalyse die Anforderungen für die nächste Version und setze sie dann gemeinsam mit Software-Entwicklern um. Typische Tätigkeiten umfassen Internetrecherche, Kundengespräche, Konzeptpräsentationen, Anforderungsbeschreibung und generelles Projektmanagement während der Umsetzung. Ein normaler Arbeitstag ist geprägt durch Meetings, Einzelgespräche und Bürotätigkeiten, die alle obigen Tätigkeiten umfassen, sowie seltener Reisen zu Kunden oder die Teilnahme an Konferenzen mit Präsentationen.

Warum haben Sie sich seinerzeit für ein Studium der Informatik entschieden?

Der Spaß daran, Probleme logisch zu lösen, und das Interesse, neue Technologien zu erproben, haben mich dazu bewogen Informatik zu studieren. Zusätzlich reizten mich die breit gefächerten Möglichkeiten in der Informatik, die es erlauben, viele Wege einzuschlagen. Außerdem sind die möglichen Berufsfelder vielfältig und die Berufschancen gut.

Wann haben Sie sich für Ihren aktuellen Beruf entschieden und haben sich Ihre Erwartungen daran, ggf. aus Ihrer Zeit als Studierende erfüllt?

Während des Studiums war mein Ziel, an und mit größeren Softwareprodukten zu arbeiten, die tatsächlich von Kunden eingesetzt werden. Nach dem Studium habe ich zunächst für Microsoft in Deutschland als Beraterin gearbeitet. Hier habe ich Kunden beim Einsatz von Microsoft Produkten unterstützt. Während dieser Zeit habe ich gemerkt, dass ich lieber Produkte mitgestalte, als sie im Nachhinein anzupassen. Somit habe ich mich entschlossen, in die Produktentwicklung in den USA zu wechseln. Seitdem hat sich meine Erwartung, dass ich an Produkten mitarbeite, die von Millionen von Menschen tagtäglich benutzt werden, erfüllt.

Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, das Sie während des Studiums für Ihren aktuellen Beruf gelernt haben?

Für meinen aktuellen Beruf ist es notwendig, dass man allgemeine Software-Entwicklungsprozesse versteht und umsetzen kann. Diese Grundlagen habe ich mir durch verschiedene Vorlesungen im Bereich Projekt Management, Business Process Modeling und Software Engineering angeeignet. Zusätzlich ist es wichtig, technische Konzepte schnell zu verstehen. Hier helfen Vorlesungen zur theoretischen Informatik, sowie Webtechnologien und Kryptographie für die Hintergründe.

Welche Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben, die für Ihren jetzigen Beruf nützlich oder essentiell sind?

Da ich in den USA arbeite, sind gute Englischkenntnisse ein Muss, aber auch in Deutschland sollte man Englisch gut beherrschen, da oft in globalen Teams gearbeitet wird. Zusätzlich ist es wichtig, bereits während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln, zum Beispiel indem man als Programmiererin einen Studentenjob übernimmt.

Gibt es etwas im Studium, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Die Informatik ist vielfältig. Es ist schwer, sich auf eine Richtung festzulegen. Im Nachhinein lohnen sich alle Fächer, weil man von jedem etwas mitnimmt, was einem später irgendwie wieder über den Weg läuft.

Welchen Rat würden Sie StudienanfängerInnen geben, die später ebenfalls Ihren Beruf ausüben möchten?

Versuchen Sie, so viele praktische Erfahrungen wie möglich zu sammeln, sei es durch den Aufbau einer Webseite für eine Firma im Ort, oder in einem Sommerpraktikum bei einer größeren Firma. Es hilft einem herauszufinden, in welchem Bereich der Informatik man sich vertiefen möchte, und ein Netzwerk aufzubauen.