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Pharmazie (Staatsexamen)

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Veranstaltungsformen

Während des Pharmaziestudiums werden Ihnen verschiedene Lehrveranstaltungsformen begegnen.
Diese unterscheiden sich vor allem in der Art der Vermittlung und z.T. in der Anzahl der Teilnehmenden. 

In Hörsälen halten Professor*innen für das gesamte Semester Vorlesungen. Ziel ist vor allem die Vermittlung von theoretischen Grundlagen und allgemeinen Zusammenhängen. Eine aktive Auseinandersetzung mit den thematisierten Inhalten wird dabei von Ihnen als Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltung erwartet.

Während des Hauptstudiums werden die Fächer pharmazeutische Biologie, Pharmakologie, Technologie und pharmazeutische Chemie in Form einer Ringvorlesung den Studierenden mehrerer Semester des Hauptstudiums gleichzeitig präsentiert.

In den Übungen wird der Stoff einer Hauptveranstaltung (in der Regel einer Vorlesung) an exemplarischen Beispielen vertieft. Man erhält Aufgaben, die im Übungsseminar oder zu Hause bearbeitet werden und beim nächsten Termin vorgestellt und korrigiert werden. Es ist sinnvoll, zum Lösen der Aufgaben Lerngruppen zu bilden.

Seminare geben den Studierenden die Möglichkeit, in kleineren Gruppen die Inhalte einer Vorlesung vertiefend zu diskutieren und bietet im Vergleich zur Vorlesung die Möglichkeit zur Interaktion zwischen Dozierenden und Seminarteilnehmenden.

Die Erörterung fachwissenschaftlicher Fragestellungen findet dabei z.T. durch Referate der Studierenden statt. 

Das Pharmaziestudium ist durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Praktika gekennzeichnet. In den pharmazeutischen Bereichen der Chemie, Biologie, Pharmakologie, Technologie und klinischen Pharmazie werden im Studienverlauf unterschiedliche Praktika absolviert.

Allgemein dienen die Praktika dazu, Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens forschungs- und praxisbezogen selbstständig zu erwerben. Hierbei werden Fragestellungen mit geeigneten Methoden untersucht und Analysen selbstständig bearbeitet.

Da in kleineren Gruppen gearbeitet wird, ist einen intensive Betreuung der Studierenden möglich. Der Umgang mit entsprechenden Methoden und Geräten sowie nasschemisches Arbeiten aber auch der verantwortungsvolle Umgang mit Gefahrstoffen ist Gegenstand der Praktika, welche selbstständig oder in kleinen Gruppen absolviert werden. Eigene Untersuchungen werden in Form von Protokollen ausgewertet und diskutiert. 

Neben der Vorbereitung gehören auch Colloquien zu den Praktika. Diese Prüfungsgespräche, welche mit den Assistent*innen oder Praktikumsleiter*innen durchgeführt werden, dienen dem fachlichen Gedankenaustausch und spiegeln den Wissenstand der Studierenden wider bzw. gewährleisten, durch die Vorbereitung, einen sicheren Umgang im Experiment.