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EinS@FU Orientierungsstudium

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Weitere Erfahrungsberichte

Ehemalige Studierende, die ihr Orientierungsstudium an der FU absolviert haben, gewähren einen Einblick in ihre Erwartungen und Erfahrungen innerhalb des einen Jahres und zeigen die vielfältigen Möglichkeiten von EinS@FU auf.

Nach dem Abitur fiel die Entscheidung auf das EinS@FU, weil es einem die Möglichkeit bietet, sich ein sehr präzises Bild von einem Studium machen zu können. Entweder kann man die zwei Semester nutzen, um sich in den vielen Fachrichtungen zu orientieren, oder man will sich vergewissern, ob der gewünschte Studiengang wirklich zu einem passt.

Durch entsprechende Module wird man im Studium während der Orientierungsphase von Lehrenden und Mentoren der Universität begleitet und unterstützt. Das Studium lässt sich sehr vielfältig und individuell gestalten. Man kann sich entweder auf eine Fachrichtung oder auf gleich mehrere Gebiete festlegen.

Um den Arbeitsaufwand eines Vollzeitstudiums richtig einschätzen zu können, ist es empfehlenswert, sich einen Stundenplan mithilfe der Mentoren zu erstellen und zu versuchen, den Leistungserwartungen der jeweiligen Kurse entgegen zu kommen. Mit viel Offenheit kann man verschiedenste Erfahrungen sammeln. Dadurch lernt man zum einen seine eigenen Stärken und Schwächen, zum anderen die eigenen Interessen weiter kennen. Das Gespräch mit anderen Studenten zu finden, kann sehr hilfreich sein, denn so erfährt man über diverse Wege, Ansichten und Motivationen zum Studium.

Im EinS@FU kann man einsehen, ob sich die eigenen Erwartungen an ein Studium bewahrheiten oder nicht. Man sollte sich auf Überraschungen gefasst machen, offen sein und Lust zum Ausprobieren mitbringen.

Ich hatte mich für EinS@FU beworben, weil mich (a) sehr vieles in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften interessiert, ich mir (b) nicht vorstellen konnte, mich so schnell schon für ein paar Fächer darunter entscheiden zu müssen und weil ich (c) tatsächlich durch Zufall von dem Angebot erfahren hatte. Dementsprechend gestalteten sich meine Erwartungen an zwei spannende und erkenntnisreiche Semester.

In der Tat war der Studienbeginn wie ein intellektuelles Aufblühen. Der Studiengang ermöglichte es mir, während des ersten Semesters Module in den Fächern Philosophie, Geschichte, Sozial- und Kulturanthropologie und Englisch zu belegen und abzuschließen, sowie in weitere (bspw. Französisch) „reinzuschnuppern“ (wie es einem immer wieder nach ersten Erklärungsansätzen entgegenkommt). Somit waren viele meiner Erwartungen gedeckt, ich konnte zahlreichen meiner Interessen nachgehen und dabei ein besseres Bild davon bekommen, was es allgemein und auf bestimmte Fächer bezogen bedeutet, zu studieren. Zusätzlich war es ganz schön, sich von Mentor*innen und Professor*innen begleitet zu fühlen und durch die speziellen EinS@FU-Veranstaltungen wie die Ringvorlesung, die Lernwerkstatt oder die Orientierungsseminare und -grundkurse zur Reflexion und Selbst-Reflexion angeregt zu werden.

Ich glaube, dass das Angebot Menschen mit sehr verschiedenen Erwartungen gerecht werden kann – seien das das Nachkommen eines bestimmten Interessenfeldes vor der Spezialisierung, die Entdeckung gänzlich unbekannter Fachgebiete, die persönliche Orientierung oder auch die Frage, ob das akademische Studium einen überhaupt interessiert. Ich denke aber auch, dass man sich dieser Erwartungen im Vornerein klar sein sollte, um aktiv an ihrer Umsetzung zu arbeiten. Wenn die Begleitung wahrscheinlich größer ist als in den regulären Bachelor-Studiengängen, so bedarf die Freiheit, aus einem so großen Angebot wählen zu können, auch einer besonderen Selbstbestimmung. Aber mit diesem Willen wird’s – ein echtes „Wundertüten-Jahr“.