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Islamwissenschaft (M.A.)

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Schwerpunkt Geschichtswissenschaft

Der MA Islamwissenschaft bietet Studierenden die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Nahen Ostens auseinanderzusetzen, wobei den arabischsprachigen Regionen besondere Aufmerksamkeit zukommt. Zurzeit wird der historische Schwerpunkt in Berlin durch zwei Professuren vertreten. Prof. Konrad Hirschler behandelt vornehmlich die Zeit bis 1500, dabei vor allem die Sozial- und Kulturgeschichte Syriens und Ägyptens sowie archivalische Praktiken und Bibliotheksgeschichte. Prof. Ulrike Freitag konzentriert sich auf die Periode seit 1500, mit besonderem Fokus auf die Periode ab 1800. Ihr Schwerpunkt ist die Sozial- und Kulturgeschichte der Arabischen Halbinsel in translokaler Perspektive.

Geschichtswissenschaftliche Lehrveranstaltungen fanden in den letzten Jahren zu so unterschiedlichen Themen wie Al-Azhar zwischen Religion und Politik vom 19. Jhdt. bis in die Gegenwart, Hajj: Islamic Pilgrimage in a Global History Perspective oder Rethinking a Medieval Polity – The Mamluk Empire statt. Hierbei wird stets besonderer Wert auf die methodische und theoretische Reflexion gelegt. Im ersten Jahr des Studiums besuchen die Studierenden zudem ein Kolloquium, in dem neue Ansätze und Methoden der historischen Forschung zum Nahen Osten diskutiert werden.

Auch abseits der Islamwissenschaft bieten verschiedenste Institute der Freien Universität eine große Vielfalt an MA-Lehrveranstaltungen zur Geschichte des Nahen Ostens an. Hier sind insbesondere die Arabistik (z.B. Ideengeschichte), Judaistik (z.B. zur Kairoer Genizah), Turkologie (z.B. Osmanisches Reich) und der MA-Studiengang Global History zu nennen. Gerade in Kombination mit Global History sind in den vergangenen Jahren interessante Masterarbeiten entstanden, z.B. zum Thema der jemenitisch-jüdischen Diaspora im Roten Meer, 1881-1948.

Darüber hinaus bietet der historische Schwerpunkt zahlreiche Anknüpfungspunkte zur herausragenden Forschungslandschaft in Berlin. So ist etwa das Leibniz-Zentrum Moderner Orient mit dem Institut eng verbunden. Die Staatsbibliothek zu Berlin beherbergt die größte Sammlung nahöstlicher Handschriften und Drucke in Deutschland, das Museum für Islamische Kunst wiederum die umfassendste Sammlung seiner Art. Zahlreiche weitere Berliner Institutionen und Archive bieten Möglichkeiten zu eigenständiger Forschung. Dies zeigt sich nicht zuletzt in den Abschlussarbeiten, die Studierende in den letzten Jahren geschrieben haben, so etwa zu Themen wie Local history writing in late Mamluk Jerusalem und Medieval Metadata: Samāʿāt as a source for the social history of Damascus (1150-1350).