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Fächerübergreifender Online-Studienfachwahl-Assistent

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Faktoren bei der Studienfachwahl

Nehmen Sie sich die Zeit und stellen Sie sich Folgendes einmal vor: Studium, Studierendenleben, Beruf. Denken Sie an Ihre Vorlieben und Hobbys, Ihre Träume sowie Ihre Einstellungen zu sich selbst und der Welt. Was ist Ihnen besonders wichtig und worauf können Sie verzichten?

Im Folgenden sind einige Faktoren aufgelistet, die bei der Studienfachwahl eine Rolle spielen und Ihnen eine Orientierungshilfe sein können.

Es ist sehr sinnvoll, Ihre Interessen bei Ihrer Studienfachwahl in den Vordergrund zu rücken. Wenn Sie das lernen, wofür Sie sich wirklich interessieren, wofür Sie sich begeistern können, dann können Sie sich länger konzentrieren und strengen sich freiwillig und gern an. Ein Interessentest könnte Ihnen helfen, hier mehr Klarheit zu schaffen, wenn Sie nicht so recht wissen, wofür Sie sich interessieren.

Motivation fokussiert Ihre Aufmerksamkeit auf das angestrebte Ziel, wirkt kräftigend und gibt Ihnen die nötige Ausdauer. Handeln macht Spaß und beim Erfolg haben Sie ein gutes Gefühl, etwas aus eigener Kraft erreicht zu haben. Es ist also empfehlenswert, Ihre Motivation bei Ihrer Studienfachwahl zu berücksichtigen.

Organisationsfähigkeit, Belastbarkeit, Kreativität, Fleiß und Ausdauer sind im Allgemeinen einige hilfreiche Eignungskriterien für ein Studium. Ob Sie für eine bestimmte Fachrichtung mehr oder weniger geeignet sind, können Sie an Ihren Lieblingsfächern in der Schule sehen: wenn Sie Mathe mehr lieben als Sprache und Literatur, sind Sie wahrscheinlich eher für ein naturwissenschaftliches als ein geisteswissenschaftliches Studium geeignet.

Für eine gute Studienfachwahl und Erfolg im Studium sollten Sie Ihren Fähigkeiten und Begabungen nachgehen. Schauen Sie sich Ihre Schulnoten über Jahre an – die Notendurchschnitte haben hierzu eine hohe Vorhersagekraft. Wenn noch Interesse und entsprechende Begabung für das Fach hinzukommen, haben Sie gut gewählt!

Ihr Erfolg im Studium und Beruf hängt mit Ihrer allgemeinen Intelligenz zusammen. Damit sind Ihr Denkvermögen, Ihre Erfassungsgabe und Ihre geistigen Fähigkeiten beim Lösen von neuen Aufgaben, beim Erkennen von Sinnzusammenhängen gemeint. Kreativität und Konzentrationsfähigkeit gehören ebenso zu den Intelligenzleistungen.

Für Studienerfolg und Studienzufriedenheit allgemein sind positive Ausprägungen der sogenannten Big-Five-Persönlichkeitsmerkmale (Extraversion, emotionale Stabilität, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Offenheit) von Vorteil. Wie schätzen Sie sich ein? Welche Faktoren sind für den Erfolg in Ihrem Wunschstudienfach und später im Beruf wichtig?

Werte sind Lebensorientierungen, die Entscheidungen beeinflussen. Welche folgenden Werte haben für Sie Priorität: persönliche Autonomie, Familie und Partnerschaft, persönlicher Erfolg, Kreativität, soziales Engagement, angenehmes Leben, Erfolg? Sind diese Werte in und mit Ihrem Wunschstudienfach zu verwirklichen?

Um eine gute Studienfachwahl zu treffen, sollten Sie sich überlegen, was Sie mit Ihrem Studium erreichen möchten. Wollen Sie unabhängig werden, Ihre Interessen, Neigungen, Motivation verwirklichen, Erfolg haben und gut verdienen, das Leben genießen, anderen helfen, kreativ sein, die Welt verändern?

Es mag leichter und angenehmer erscheinen, sich bei der Studienfachwahl an der Entscheidung von Freunden oder Familie zu orientieren. Sie werden aber zufriedener und erfolgreicher sein, wenn Sie sich nach Ihren eigenen Interessen und Fähigkeiten richten.

Damit Sie nicht enttäuscht werden, sollten Sie Ihre Erwartungen definieren und sich über das Studium im Allgemeinen, über Ihr Wunschstudienfach, Hochschule und Studienort ausführlich und rechtzeitig informieren.

Arbeitsmarktprognosen sind nicht zuverlässig, um Ihre Studienwahl danach zu treffen. Außerdem wird heute in immer schnelleren Entwicklungszyklen der Volkswirtschaft auch die beste Ausbildung nicht für ein ganzes Berufsleben reichen, das lebenslange Lernen steht an.

Wenn es geht, lassen Sie sich nicht von den Vorteilen der Nähe zum Wohnort verführen! Orientieren Sie sich lieber am fachlichen Angebot, am Ruf der Hochschule und des Studienfachs, der Anzahl der Professuren, an der Fachkultur.