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B.A. Lateinische Philologie

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Über das Studium

Die ,Lateinische Philologie‘ befasst sich mit den lateinischen Texten der Antike in ihren literatur- und kulturgeschichtlichen Kontexten. Der Schwerpunkt liegt hierbei vor allem auf den Texten vom 3. Jahrhundert vor bis zum 4./5. Jahrhundert nach Christus sowie auf deren Rezeption. Für die Interpretation der Texte werden außerdem wichtige Grundlagen des philologischen bzw. literaturwissenschaftlichen Arbeitens vermittelt.

Besonders zu Beginn des Bachelorstudiums steht die Vertiefung der lateinischen Sprachkenntnisse im Mittelpunkt (Lektüre- und Stilkurse). Denn die Beherrschung dieser Sprache bildet die Voraussetzung für jede Beschäftigung mit dem Text.

Die Texterschließung und – auch vergleichende – Interpretation der Originaltexte bilden einen wesentlichen Schwerpunkt im gesamten Studium. Dazu sollten im Selbststudium nebst den Lektürekursen möglichst viele Originaltexte, vor allem die Klassiker wie z.B. Vergil, Cicero, Ovid und Horaz, gelesen werden. In den entsprechenden Seminaren und Übungen werden dann die literaturwissenschaftlichen Methoden für die Interpretation der Texte geschult.

Zur Unterstützung der Textinterpretation und zur Vertiefung der am Text gewonnenen Einsichten sollte jede Literatur auch in ihrem ideen- und kulturgeschichtlichen sowie politisch-historischen Kontext betrachtet werden. Aus diesem Grund sind im Bachelorstudium auch Veranstaltungen benachbarter Disziplinen wie z.B. der Altertumswissenschaften oder der Philosophie vorgesehen. Hinzu kommen komparatistisch angelegte Veranstaltungen, die einen Überblick über die Relevanz der lateinischen Literatur in der inner- und außereuropäischen Geistesgeschichte vermitteln können.

Da die lateinische Literatur wichtige Impulse von der griechischen erhalten hat, erfordert ihr tieferes Verständnis eine solide Kenntnis griechischer Vorbilder. Deswegen gehört das Erlernen der griechischen Sprache im Rahmen des Graecums zum Bachelorstudium ,Lateinische Philologie‘ dazu.