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Meteorologie (M.Sc.)

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Simon Wild, Doktorand (School of Geogaphy, Earth and Environmental Sciences, University of Birmingham)

Stellen Sie Ihren Beruf kurz vor? Wie sieht Ihr Berufsalltag aus (typische Tätigkeiten, Arbeitszeiten etc.)?

Ich bin derzeit Doktorand an der University of Birmingham. Nach dem britischen Hochschulsystem bin ich daher Student. Als einer von etwa 150 Promovierenden hier an der School of Geogaphy, Earth and Environmental Sciences ist meine Haupttätigkeit unumstritten Forschung. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung extra-tropischer Zyklonen. Zusammen mit den beiden Betreuern meiner Doktorarbeit versuche ich mehr über deren Variabilität auf unterschiedlichen Zeitskalen, relevante physikalische Mechanismen und sozioökonomische Auswirkungen extra-tropischer Zyklonen zu lernen, zu erforschen und wenn möglich wichtige Ergebnisse zu publizieren. Im Alltag bedeutet das konkret überwiegend Arbeit am Computer und das Analysieren meteorologischer Daten.

Je nach Zeitpunkt im Studienjahr bin ich auch in die Lehre von Bachelor und Masterstudenten/innen eingebunden. Das bedeutet Übungsstunden zu geben und die Betreuung von Seminarvorträgen, sowie bei Bachelor und Masterarbeiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Im Gestalten meiner Arbeitszeiten, inklusive Urlaubsplanung, bin ich sehr frei. Im Normalfall bin ich etwa 40 Stunden pro Woche an der Uni, je nach Arbeitsaufwand und einzuhaltenden Fristen kann das aber in beide Richtungen sehr schwanken.

Warum haben Sie sich seinerzeit für ein Studium der Meteorologie entschieden?

Ich war als Schüler schon immer an naturwissenschaftlichen Fächern interessiert. Insbesondere Physik und Erdkunde fand ich sehr spannend. Meteorologie schien da eine perfekte Möglichkeiten diese beiden Interessensgebiete zu kombinieren.

Wann haben Sie sich für Ihren aktuellen Beruf entschieden und haben sich Ihre Erwartungen daran, ggf. aus Ihrer Zeit als Studierender erfüllt?

Während des Studiums hatte ich als studentische Hilfskraft schon etwas das wissenschaftliche Arbeiten an der Uni kennen und schätzen gelernt. Ein Promotionsstudium erschien daher als logische und willkommene Fortsetzung. Einen genauen Zeitpunkt der Entscheidung gab es dabei nicht. Meine Forschungsarbeit und mein Alltag entsprechen größtenteils den Erwartungen. Die meisten positiven und negativen Überraschungen entstammen der Tatsache, dass ich an einer britischen Hochschule arbeite.

Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, das Sie während des Studiums für Ihren aktuellen Beruf gelernt haben?

Die Begeisterungsfähigkeit für ein Problem das zunächst unlösbar scheint.

Welche Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben, die für Ihren jetzigen Beruf nützlich oder essentiell sind?

Ein sicherer Umgang mit der englischen Sprache ist für einen Forschungsberuf in der Meteorologie essentiell. Dabei ist absolut irrelevant, ob der tatsächliche Arbeitsort in Deutschland, UK oder einem anderen Land ist.

Gibt es etwas im Studium, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Ich empfand die überschaubare Anzahl der Studenten/innen und die damit einhergehenden annähernd familiären Bedingungen am Institut für Meteorologie als sehr angenehm und hilfreich.

Welchen Rat würden Sie StudienanfängerInnen geben, die später ebenfalls Ihren Beruf ausüben möchten?

Insbesondere am Anfang nicht unterkriegen lassen und die Uni mit ihrem vielfältigen Angebot nutzen. Alle existierenden Regelungen und Ordnungen sind menschgemacht, d.h. im Normalfall nicht perfekt und änderbar. Für mich persönlich und meine derzeitige Position war die Arbeit als studentische Hilfskraft sehr hilfreich.