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B.A. Chinastudien

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Über das Studium

Der Studiengang Chinastudien an der Freien Universität Berlin befasst sich mit Kultur, Geschichte, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Chinas und bildet gleichzeitig die Studierenden in der modernen chinesischen Hochsprache aus. Da Chinastudien ein interdisziplinäres Studienfach darstellt, erlernen die Studiernenden weiterhin Theorien und Methoden der Sozial-, Politik-, Kultur-, Sprach- und Geisteswissenschaften um an Hand dieser die Fragestellungen der Chinastudien zu diskutieren. Durch die Vermittlung von chinabezogenem Fachwissen, interdisziplinär anwendbaren Methoden und Theorie und einer fundierten Sprachausbildung werden die Studierenden dazu befähigt, relevante Themen und Zusammenhänge auf der Grundlage originalsprachiger Quellen methodisch adäquat, systematisch und kritisch zu analysieren.

Das Forschungsfeld der Sinologie bzw. der Chinastudien begann sich ab dem 16. Jahrhundert zu entwicklen. Während indirekte Kontakte zwischen Europa und China schon lange existierten, begründeten christliche Missionare durch ihre Auseinandersetzung mit der chinesischen Sprache und Kultur im Rahmen ihrer Missionstätigkeit in China die systematische, wissenschaftliche Befassung mit der Region. Durch ihre Berichte, durch Übersetzungen der chinesischen Klassiker und den Import in Europe unbekannter Waren wuchsen Interesse und Faszination am chinesischen Kaiserreich. Ursprünglich philologisch orientiert, befasste man sich damals hauptsächlich mit der chinesischen Sprache, Schrift, Philosophie, Literatur, Kunst und Geschichte. Ein gewisses Interesse an chinesischer Politik und Wirtschaft zeigten bereits Karl Marx und Max Weber und mit Globalisierung und internationaler Verflechtung gehören Politik, Wirtschaft und Gesellschaft heute zu den Kerngebieten der sinologischen Forschung. Die gegenwärtige Sinologie stellt ein interdisziplinäres Forschungsfeld dar, welches Theorien und Methoden anderer Disziplinen, wie zum Beispiel der Sozial- und Politikwissenschaften, aufgreift und für die Anwendung auf sinologische Fragestellungen verwendet oder modifiziert.

Das Institut für Sinologie am Ostasiatischen Seminar (OAS) der Freien Universität Berlin befindet sich seit 5. März 2015 in der Fabeckstr. 23-25, im Berliner Stadtteil Dahlem. Derzeit studieren hier im Hauptfach ca. 400 Studierende.

Die Sinologie der Freien Universität Berlin gehört zu den größten und traditionsreichsten sinologischen Einrichtungen Deutschlands. Gemeinsam Herausbildung und Institutionalisierung des Faches im 19. Jahrhundert etablierte sich die sinologische Forschung in Berlin und wurde seitdem sowohl von der Geschichte Deutschlands als auch von der komplexen Geschichte der Stadt Berlin geprägt. An der Freien Universität Berlin haben übergreifende, wissenschaftstheoretische Entwicklungen und das Profil der einzelnen Lehrstuhlinhaber die Ausrichtung des Faches beeinflusst und immer wieder an neuste Erkenntnisse angepasst.

Mehr zur Geschichte der Sinologie an der Berliner Universität und der Freien Universität Berlin finden Sie unter diesem Link: http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/oas/sinologie/institut/geschichte/index.html

Standortvorteile der Freien Universität Berlin finden sich sowohl in der Forschung als auch in der Lehre. Die nationale sowie internationale Vernetzung des Ostasiatischen Seminars zeigen sich in der Anstellung von ausländischen Gastwissenschaftlern, im Austausch mit wissenschaftlichen Institutionen, in der Partnerschaft mit der Peking Universität und im fortdauernden Ausbau eines deutsch-chinesischen Netzwerks in Form der Prüfungs- und Sprachzentren. Auch das Konfuzius-Institut an der Freien Universität Berlin erweitert die deutsch-chinesische Zusammenarbeit durch ein umfassendes Angebot an Sprachkursen sowie der Veranstaltung diverser chinabezogener Projekte. Zudem arbeitet das Ostasiatische Seminar mit dem Zentrum für Regionalstudien (Center for Area Studies) der FU Berlin zusammen, wodurch die Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten und Verbindungsbüros gefördert wird.