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Rechtswissenschaft (Erste juristische Prüfung)

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Das Studium der Rechtswissenschaft

Die rechtswissenschaftliche Ausbildung beginnt mit einem viereinhalbjährigen Universitätsstudium, das mit der ersten juristischen Prüfung abgeschlossen wird. Darauf folgt ein zweijähriger praktischer Vorbereitungsdienst mit einer weiteren Staatsprüfung.

Das Ziel der deutschen Jurist/innenausbildung ist nach dem Deutschen Richtergesetz die Befähigung zum Richteramt, aber eben auch die Qualifizierung für alle anderen juristischen Berufe wie insbesondere die Rechtsanwaltschaft.

Es gibt mindestens vier gute Gründe, die den Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin auszeichnen und von vielen anderen Juristischen Fakultäten in der Bundesrepublik Deutschland unterscheiden:


Während des Studieneinstiegs werden die Studienanfänger*innen im Rahmen des Mentoringprogramms von ausgebildeten Mentorinnen und Mentoren (Jura-Studierende höherer Semester) in organisatorischen Fragen unterstützt und begleitet. Zusätzlich werden in der Studieneinstiegsphase Tutorien angeboten, in denen Jura-Studierende höherer Semester den Stoff der Vorlesungen prüfungsbezogen aufarbeiten.

Das Team des Studien- und Prüfungsbüro kümmert sich zudem während des gesamten Studiums mit einem umfassenden Service- und Beratungsangebot zugeschnittenen auf die jeweilige Studiensituation um die individuellen Belange der Studierenden. Schließlich können die Studierenden zur gezielten Vorbereitung auf den staatlichen Teil der ersten juristischen Prüfung im 7. und 8. Semester ein kostenfreies Universitätsrepetitorium inklusive Klausurenkurs wahrnehmen.

Der Fachbereich bietet mit Hilfe eines International Office eines der umfangreichsten Austauschprogramme deutscher juristischer Fakultäten mit über 70 Partneruniversitäten auf vier Kontinenten (Nord- und Südamerika, Europa, Australien und Asien) an.

Zugleich besteht die vom DAAD prämierte Möglichkeit, an über 50 dieser ausländischen Partneruniversitäten das einjährige Schwerpunktbereichsstudium inkl. Prüfung abzulegen und so trotz Auslandsaufenthalt zügig im Studium voranzukommen.

Der Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin verfügt über eine der am besten ausgestattete Fachbibliothek in der Bundesrepublik Deutschland, die auch von vielen Jura-Studierenden anderer juristischer Fakultäten geschätzt und genutzt wird.

Neben der Fachbibliothek (inkl. Eltern-Kind-Zimmer) verfügt der Fachbereich über drei eigene große Hörsäle und zahlreiche Seminarräume, eine Cafeteria sowie ein Studierendencafe (Cafe Tatort) der Fachschaftsinitiative. Die FB-Gebäude liegen eingerahmt von einer grünen Parklandschaft in unmittelbarer Nähe (alles drei Minuten Fußweg) zum Henry-Ford-Bau, zur zentralen Universitätsbibliothek sowie zur Veggie-Mensa. Der Campus ist über die nahe U Bahn Station „Freie Universität“ mit der U3 zu erreichen, die umsteigefrei über Steglitz, Schöneberg, Kreuzberg, Neukölln bis nach Friedrichshain fährt.

Seit dem Inkrafttreten der 2. Änderungsordnung der Studien- und Prüfungsordnung 2015 im Wintersemester 2018/19 ist in den Staatsexamenstudiengang ein Bachelor of Laws (LL.B.) integriert. Dies bedeutet nicht nur eine Rückfalloption und psychologische Entlastung bei der Ablegung der ersten juristischen Prüfung („Staatsexamen“), sondern nach dem Erlangen des LL.B. auch andere erwerbsbiographische Optionen wie z.B. der Anschluss konsekutiver Masterstudiengänge oder der frühzeitige Einstieg in das Berufsleben während die Option auf ein späteres Ablegen der ersten juristischen Prüfung bestehen bleibt.