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EMBM - Executive Master of Business Marketing

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Stephanie Wißmann

 1.      Bitte stellen Sie kurz Ihren beruflichen Hintergrund und Ihren Werdegang vor!

Ich bin Director Corporate Marketing und Communication bei einer internationalen Firma für Mobile Messaging und Cloud Communication Plattformen.

Daneben arbeite ich freiberuflich als Bloggerin im Lifestyle-Bereich und setzte dort verschiedene Kommunikationsprojekte um. Zuletzt beispielsweise ein Literaturkonzept für ein Hotel im Lech oder einen Vortrag über Open Innovation und Social Media-Kommunikation bei einer Bank.
Im Sommer habe ich zudem zusammen mit zwei Mitgesellschaftern ein Startup im Finanzbereich gegründet.

Diese Mischung aus einem starken Fokus auf B2B und Tech, Kreativität, Innovation gepaart mit viel Freiheit und Entrepreneurship ist für mich genau die Richtige.
Ursprünglich bin ich Wirtschaftsübersetzerin für Englisch und Spanisch. Im Anschluss daran habe ich nebenberuflich BWL studiert und war lange Zeit bei Hubert Burda Media im Bereich New Business tätig und über acht Jahre bei einem Softwaredienstleister für die Finanzbranche als Leiterin Marketing und Innovation beschäftigt.

2.     Warum haben Sie sich seinerzeit für den Studiengang „Executive Master of Business Marketing“ entschieden?

Mein Antrieb war Neues zu lernen und bereits Bekanntes zu hinterfragen.
Als ich mich für das Studium an der FU entschied, lag mein BWL-Studium schon einige Jahre zurück und ich hatte bereits genug praktische Erfahrung im Berufsalltag gesammelt. Gerade der Bereich Marketing ist aber ständig in Bewegung. Große Teile der Kommunikation läuft heute über Kanäle, die es zur Zeit meines Studiums noch gar nicht gab. Und was ich damals im Studium gelernt hatte war ohne berufliche Praxis relativ abstrakt. In einem solchen Stadium ist die Gefahr groß in ein "das haben wir schon immer so gemacht" zu verfallen oder aber jedem neuen Trend hinterher zu hecheln.

Ein nebenberuflicher Master schien mir daher genau passend. Es ist diese Verbindung aus neuem Wissen und einem gutem theoretischem Fundament, dass ich dann gleich praktisch in die Tat umsetzen und einem Realitätstest unterziehen kann, die ich schätze.

3.      Haben sich Ihre Erwartungen an Ihre berufliche Entwicklung danach erfüllt?

Ich habe den Master primär aus Lust am Lernen gemacht und hatte ihn nicht mit konkreten weiteren Vorstellungen für meine Karriere verknüpft oder ihn lediglich als Ticket zum nächsten Karriereschritt betrachtet. Ausschlaggebend war mein Antrieb und Wunsch Neues zu lernen, meinen Horizont zu erweitern, Althergebrachtes zu hinterfragen. Ich habe es damals aus eigener Tasche finanziert und meinem Arbeitgeber auch nichts davon erzählt.
Es ging dann doch mit einer Beförderung - noch mitten im Studium - einher und hatte viele weitere Schritte wie die Gründung zur Folge, die vielleicht auch ohne den Master möglich gewesen wären, aber dieser hat dem Ganzen sicherlich nochmals ordentlich Anschub gegeben.

4.      Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, das Sie während des Studiums gelernt haben?

Im Unternehmensalltag ist die Brille, mit der wir Dinge betrachten, oft verengt und auf die Unternehmenssituation und Branche fokussiert. Das Studium öffnet diesen Blick auf grundsätzliche Entwicklungen, Strukturen und Handlungsoptionen.
Persönlich habe ich das gute und bestärkende Gefühl mitgenommen, diese fordernde und arbeitsintensive Zeit durchgehalten und abgeschlossen zu haben. Das gibt mir heute noch Rückhalt, wenn ich vor so manchem Mammutprojekt stehe.

5.      Was hat Ihnen das Studium für Ihren späteren Beruf gebracht?

Eine Neuordnung meines Praxiswissens in den Ordnungsrahmen theoretischer Marketinggrundsätze und Marktprinzipien. Nochmals besseres wirtschaftliches Arbeiten. Als schöner Nebeneffekt: Eine gute Selbstorganisation und Zeitmanagement.

6.     Gibt es etwas im Studium, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Kosten- sowie Erlös- und Wirtschaftslichkeitsrechnung, weil ich vor diesen Klausuren den größten Respekt hatte. Das Lösen und Erarbeiten der Casestudies gemeinsam mit den Kommilitonen. Die gute, persönliche und flexible Betreuung, gerade zu den Zeiten als ich beruflich durch eine Beförderung sehr eingespannt war. Und schließlich das Schreiben der Masterarbeit. Ich habe als Thema "Open Innovation" gewählt. Dieser Bereich fasziniert mich heute noch.

7.     Welchen Rat würden Sie Studieninteressierten und Studierenden zu Beginn des Studiums geben?

Kosten- und Wirtschaftlichkeitsrechnung geht vorbei. Was anfangs unschaffbar scheint, geht dann doch. Und: Es lohnt sich.