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Betriebswirtschaftslehre (B.Sc.)

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Grundlagen der BWL

Die folgende Fallstudie beschäftigt sich mit der Break-Even-Analyse. Als Break-Even oder Gewinnschwelle wird der Punkt bezeichnet, an dem Erlös und Kosten eines Produktes gerade gleich hoch sind. D.h. mit dem Überschreiten der Gewinnschwelle wird mit dem Produkt Gewinn erwirtschaftet.

Ein Unternehmen, das üblicherweise Taucheranzüge aus besonders isolierendem Neopren produziert, überlegt, zukünftig Taschen für Tablet-PCs aus demselben Material herzustellen und zu verkaufen. Die Tablets wären dadurch vor extremer Kälte ebenso geschützt wie vor übermäßiger Wärmeeinwirkung.

  • Bevor die Produktion aufgenommen werden kann, muss die Werkshalle modernisiert und reorganisiert werden. Dafür würden Kosten in Höhe von 900.000 EUR anfallen.
  • Für die Produktion einer einzelnen Tasche würden Kosten in Höhe von 28 EUR für Material, 14 EUR für Personal und 7 EUR für Energie anfallen.
  • Die Marktforschungsabteilung geht davon aus, dass die Kunden einen Absatzpreis in Höhe von 89 EUR sehr gut annehmen würden.

Der Vorstand stellt jedoch eine Bedingung: Der Verkauf muss im ersten Jahr bereits schwarze Zahlen schreiben, andernfalls würde man das Risiko nicht auf sich nehmen wollen.

Entscheiden Sie, ob die folgenden Aussagen richtig oder falsch sind. Nach Ihrer Antwort können Sie durch Drücken auf den Ergebnis-Button am unteren Ende der Seite prüfen, ob Sie mit Ihrer Antwort richtig oder falsch gelegen haben. Wenn Sie abschließend über die einzelnen Fragen scrollen, erhalten Sie ein inhaltliches Feedback zur richtigen Antwort.

richtig
falsch
Das Unternehmen sollte die Produktion nicht aufnehmen, da es sehr unwahrscheinlich ist, im ersten Jahr bereits Gewinn zu erwirtschaften.
Die Aussage ist falsch, da der Gewinn von der Absatzmenge abhängt. Für den Fall, dass die Jahreserlöse die Kosten überschreiten, ist der Gewinn positiv und das neue Produkt sollte aufgenommen werden.
Die Marktforschungsabteilung rechnet mit einer Absatzmenge von 20.000 Stück. Das Unternehmen sollte die Produktion daher nicht aufnehmen.
Mit 20.000 Stück ist die Gewinnschwelle (Break-Even-Punkt) noch nicht erreicht. Die Erlöse belaufen sich in diesem Fall auf 1.780.000 EUR. Die Kosten betragen dagegen 1.880.000 EUR (900.000 Fixkosten + 20.000 × 49 EUR variable Kosten). Das Unternehmen macht also einen Verlust in Höhe von 100.000 EUR.
Wird die Absatzmenge durch Werbung nicht erhöht, muss der Preis um 10 EUR erhöht werden, damit die Gewinnschwelle erreicht wird. (Annahme: die Nachfrage ist unabhängig vom Preis)
Eine Erhöhung des Verkaufspreises um 10 EUR pro Stück würde – bei konstanten Kosten –  einen zusätzlichen Erlös (im Vergleich zu Aufgabe 2) in Höhe von 200.000 EUR erwirtschaften. Damit wäre die Gewinnschwelle um 100.000 EUR überschritten. Es genügt bereits eine Erhöhung des Preises um 5 EUR.

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