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Mittellateinische Philologie als Nebenfach (Modulangebot)

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Über das Studium

Die mittellateinische Philologie beschäftigt sich mit der lateinischen Sprache und Literatur des Mittelalters und steht damit zwischen der klassischen lateinischen Philologie und der Neulatinistik, wobei sich keine genauen Grenzen ziehen lassen.

Der Literaturbegriff ist dabei nicht auf die schöne Literatur beschränkt, sondern umfasst alle überlieferten Texte. Das inhaltliche Themenspektrum in der Mittellatinistik ist entsprechend breit und umfasst neben der ganz klassischen Lektüre und Interpretation literarischer Texte auch die Beschäftigung mit historischen, philosophischen, religions- und wissenschaftsgeschichtlichen Fragestellungen. Genaueres finden Sie im Abschnitt "Studienbereiche".

Mittellatein an der Freien Universität

Mittellatein kann an der Freien Universität nur im Rahmen eines 30-LP-Nebenfachs studiert werden, dessen Studienordnung mit ihren Modulen notwendigerweise nur einen sehr geringen Teil der mittellateinischen Literatur exemplarisch abdecken kann. Die eigenen Interessenschwerpunkte aus den jeweiligen anderen Fächern können und sollen in die mittellateinischen Lehrveranstaltungen eingebracht werden; studentische Wünsche werden bei der Themenfindung für die Seminare berücksichtigt.

Die Textarbeit in den Seminaren geschieht i.d.R. am lateinischen Original; das Latinum (oder ein anderer, gleichwertiger Nachweis) ist daher eine Voraussetzung, um zum Studium der Mittellatinistik an der FU zugelassen zu werden.

  • Lateinische Dichtung des 12. und 13. Jahrhunderts, Epik und Bukolik
  • Allegorie und Allegorese im Mittelalter
  • Sprachphilosophie des Mittelalters
  • Lateinkultur Skandinaviens
  • Engellehre, Dämonologie
  • Cabala christiana, esoterische Philosophien und Strömungen der Frühen Neuzeit
  • Wissenschafts- und Universitätsgeschichte in Früher Neuzeit und Barock
  • Lappland, Atlantis und die Bibel. Olaus Rudbeck der Jüngere und das Ende des Rudbeckianismus (Projekt A 15 ‚Der Rudbeckianismus als Wissenschaftsparadigma‘ des SFB 644 ‚Transformationen der Antike‘ der Humboldt-Universität Berlin)
  • Eschatologie und Zoologie: Die Rolle der Anima mundi in den finalursächlichen Erklärungsmodellen der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Naturphilosophie (innerhalb von Gruppe D 4 ‚Immaterial causes‘, Exzellenzcluster ‚Topoi‘)
  • Die Epistemologie der Anima separata (innerhalb von Gruppe D 3 ‚Theoretical concepts of space‘, Exzellenzcluster ‚Topoi‘)
  • "Philosophia cantat. Umbruchsbewältigung in der Tradition der philosophisch-naturwissenschaftlichen Lehrdichtung der Frühen Neuzeit" (Unterprojekt der DFG-Forschergruppe FOR 2305: "Diskursivierungen von Neuem")

  • DFG-Projekt ‚Vom Phantasma zum intellectus‘. Erkenntnistheorie bei Albertus Magnus (gemeinsam mit Norbert Winkler)
  • The Linneans and the Bible (gemeinsam mit Outi Merisalo, Universität Jyväskylä)