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Mittellateinische Philologie als Nebenfach (Modulangebot)

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Erwartungsabfrage

Im folgenden finden Sie eine Liste von Aussagen, die in unterschiedlichem Ausmaß für den Studienalltag und die Inhalte des Studiums der Mittellateinischen Philologie relevant sind. Bitte entscheiden Sie für jede Aussage, ob diese auf Sie zutrifft oder aber ob diese für Sie nicht zutreffend ist. Am Ende erhalten Sie ein interaktives Feedback zu Ihren Antworten. Wenn Sie sich bei einigen Punkten unsicher sind, können Sie einzelne Fragen unbeantwortet lassen.

trifft zu
trifft nicht zu

Ich lese viel und setze mich gern mit Texten auseinander.

Die Lektüre und die Interpretation des Gelesenen gehört zum Kerngeschäft einer jeden Philologie; ein gewisses Interesse daran ist also unerlässlich.

Dabei gilt mein Interesse fast ausschließlich belletristischer Literatur.

Ähnlich wie die Klassische Philologie hat auch die Mittellateinische Philologie einen erweiterten Literaturbegriff, der nicht nur die schöne Literatur, sondern alles, was an Texten überliefert ist, umfasst. In den Lektürekursen und Seminaren wird Ihnen also auch viel lateinische Fachliteratur begegnen.

Ich finde es ermüdend, zwischen Bibliotheken hin und herzulaufen und große Bücherstapel zu wälzen; es ist mir lieber, wenn ich alles, was ich brauche, einfach am Computer abrufen kann.

Abgesehen davon, dass Bibliotheksarbeit ein integraler Bestandteil der meisten Studiengänge ist, müssen Sie spätestens dann, wenn Sie eigene Forschungen betreiben wollen, mit der einen oder anderen Bibliotheksreise rechnen, um sich bestimmte Handschriften im Original ansehen zu können. Im Studium selbst werden Sie allerdings erst einmal hauptsächlich mit Editionen arbeiten; außerdem bieten viele Bibliotheken inzwischen kostenlosen Zugang zu Digitalisaten ihrer Handschriften und frühen Drucke.

Ich habe ein Latinum und würde sagen, dass ich die lateinische Sprache gut beherrsche.

Das Latinum ist Zugangsvoraussetzung für das Studium der Mittellateinischen Philologie an der FU. Im Gegensatz zur Klassischen Latinistik sind in diesem Fach keine dezidiert sprachvertiefenden Kurse vorgesehen, sodass Sie selbständig an eventuellen Lücken in Grammatik- und Vokabelkenntnissen arbeiten müssten. Sollten Sie kein Latinum haben oder Ihre Sprachkenntnisse grundlegend auffrischen wollen, können Sie sich für ein einjähriges Sprachpropädeutikum anmelden, das vom Institut für Griechische und Lateinische Philologie angeboten wird.

Und wenn ich Latein und noch ein bisschen Englisch kann, reicht das doch wohl auch?

Damit Sie einigermaßen vollständig und souverän mit der Forschungsliteratur umgehen können, sollten Sie sich neben Deutsch und Englisch zumindest basale Lesefähigkeiten im Italienischen, Französischen und evtl. Spanischen aneignen. Auch sollten Sie den Einfluss der Volkssprachen auf die mittellateinische Literatur – und umgekehrt – nicht unterschätzen.

Es bereitet mir Freude, mich mit noch unbekannten Dingen zu beschäftigen und mir auch Grundsätzliches eigenständig zu erarbeiten.

Da die mittellateinische Philologie eine noch vergleichsweise junge Wissenschaft ist, die von verhältnismäßig wenigen Forschern betrieben wird, gibt es noch viel Grundlagenforschung zu betreiben und viele unbekannte Texte zu erschließen.

Ich habe alle weltanschaulichen Fragen für mich geklärt. Mit allem, was mit dem Christentum zu tun hat, bleibe man mir bitte vom Leib.

Für die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Mittelalter ist es selbstverständlich ohne Belang, welche Weltanschauung Sie vertreten. Sie sollten aber auf jeden Fall die Bereitschaft mitbringen, sich gute Bibelkenntnisse anzulesen und sich mit den Grundzügen des Katholizismus vertraut zu machen, da Ihnen andernfalls der größte Teil der mittellateinischen Literatur verschlossen bleiben wird.

Eine persönliche Atmosphäre in den Seminaren ist mir wichtig; Massenveranstaltungen schrecken mich eher ab.

Die Mittellatinistik ist ein recht kleines Fach an der Freien Universität; die Studentenzahlen sind gering und ein gutes Betreuungsverhältnis ist eigentlich garantiert.

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