Drucken

B.A. Judaistik

Diese Seiten können nicht richtig dargestellt werden, da Sie Ihren Internet Explorer mit aktivierter Kompatibiltätsansicht verwenden. Wir empfehlen 'fu-berlin.de' aus der Liste der Websites mit aktivierter Kompatibilitätsansicht zu entfernen:

  1. Blenden Sie bitte in Ihrem Internet Explorer die Menüleiste ein, indem Sie entweder 'Alt' drücken oder in der Adressleiste mit der rechten Maustaste klicken und dann 'Menüleiste' auswählen.
  2. Klicken Sie auf 'Extras' und wählen das Menü 'Einstellungen der Kompatibilitätsansicht' aus.
  3. Wählen Sie unter 'Zur Kompatibilitätsansicht hinzugefügte Websites' 'fu-berlin.de' aus.
  4. Klicken Sie auf 'Entfernen'.

Auslandsaufenthalt

Die Freie Universität Berlin pflegt weltweit zahlreiche Kooperationen mit Partneruniversitäten. Für Studierende der Freien Universität besteht dadurch die Möglichkeit, im Rahmen eines Stipendien- oder eines Austauschprogramms ins Ausland zu gehen, um dort ganz besondere fachliche, sprachliche oder persönliche Erfahrungen zu sammeln.

Ein Auslandsaufenthalt ist während des Judaistikstudiums nicht zwingend erforderlich, wird aber empfohlen. Zum Erwerb der hebräischen Sprache ist ein Auslandssemester an einer israelischen Universität optimal. Es gibt aber auch die Möglichkeit, einen mehrwöchigen Sprachkurs (»Ulpan«) über die Semesterferien in Israel zu belegen. Auch der englischsprachige Raum bietet sich für einen Auslandsaufenthalt an.

An dieser Stelle finden Sie Informationen, häufig gestellte Fragen sowie weiterführende Links zum Auslandsaufenthalt während des Studiums.

 

Wenn Sie vorhaben, mit einem Förderprogramm ins Ausland zu gehen, gibt es einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal werden Auslandsaufenthalte oft ab dem 3. Fachsemester gefördert. Das bedeutet, dass Sie sich in der Anfangsphase Ihres Studiums zunächst mit dessen Inhalten auseinandersetzen, den Auslandsaufenthalt jedoch im Kopf behalten sollten. Machen Sie sich frühzeitig Gedanken über Ziel und Dauer des Aufenthalts. Auch sollten Sie Ihren Auslandsaufenthalt so früh wie möglich anfangen zu planen, das heißt bis zu 15 Monate im Voraus. Es gilt, Fördermöglichkeiten zu recherchieren, evtl. Empfehlungsschreiben einzuholen, Anträge zu formulieren und sich über Anrechnungsmöglichkeiten Gedanken zu machen. Sprechen Sie auch mit Ihrem Bachelorbeauftragten über Ihr Vorhaben. Dieser wird Sie individuell beraten können.

Hier wäre an erster Stelle natürlich der Spracherwerb zu nennen. In Israel bekommen Sie natürlich viel eher ein Ohr für Sprache und Grammatik als in Berlin. Egal, ob Sie sich an Ihrem Arbeitsplatz, in der Universität oder auf dem Marktplatz befinden - überall wird Hebräisch gesprochen. Land und Leute sind faszinierend. Auch knüpfen Sie in Israel eventuell Kontakte, die für Ihr späteres Berufsleben von Bedeutung sein könnten.

Welchen Standort Sie für einen Auslandsaufenthalt wählen, hängt natürlich in erster Linie von Ihrem Interessenschwerpunkt ab. Grundsätzlich bieten sich die Universitäten im englischsprachigen Raum an, da Englisch als universelle Sprache eine wichtige Rolle auf dem Gebiet der Judaistik spielt. Der Hauptsitz des YIVO (dt. "Jiddisches wissenschaftliches Institut") beispielsweise befindet sich in New York. Führend auf dem Gebiet der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur ist das Leo-Baeck-Institut, dessen Dependancen in Jerusalem, London und New York liegen. Interessieren Sie sich dagegen hauptsächlich für die Zeit des Nationalsozialismus, könnten Sie einen Aufenthalt am United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in Washington in Erwägung ziehen.

Es gibt zahlreiche Programme, mit denen Studierende, die einen Auslandsaufenthalt planen, gefördert werden können. Zu nennen wären hier DAAD, ERASMUS, PROMOS oder auch die Kulturabteilung der israelischen Botschaft. Egal, ob Sie einen Sprachkurs, ein Praktikum oder ein ganzes Semester im Ausland planen, Sie werden ein auf Sie zugeschnittenes Programm finden. In der Regel muss hierzu fristgerecht ein Antrag eingereicht sowie Sprachkenntnisse des Gastlandes nachgewiesen werden. Auch müssen Sie ein oder zwei Empfehlungsschreiben von HochschuldozentInnen einholen. Finanziert werden meist Anreise, Unterkunft sowie ein kleines Taschengeld. Bei manchen Programmen wird ein Eigenanteil fällig.

Weiterführende Informationen zu Fördermöglichkeiten finden Sie unter:

http://www.fu-berlin.de/studium/international/studium_ausland/index.html

https://www.daad.de/de/index.html

https://eu.daad.de/erasmus/de/

http://embassies.gov.il/berlin/departments/kultur/Pages/Hochschulstipendien.aspx

Für alle Fragen, die mit einem geplanten Auslandsaufenthalt zusammenhängen, können Sie Ihren Bachelorbeauftragten und auch die Lektorin für Hebräisch kontaktieren. Eine Broschüre der Freien Universität Berlin im PDF-Format, in der Sie weiterführende Informationen erhalten, finden Sie unter:

http://www.fu-berlin.de/studium/international/media/Ins-Ausland-und-zurueck-2017-Maerz-3.pdf

Übrigens können Sie auch Ihr Pflichtpraktikum, welches im Bereich der Allgemeinen Berufsvorbereitung (ABV) vorgeschrieben ist, im Ausland absolvieren. Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten des Career Service:

http://www.fu-berlin.de/sites/career/index.html