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B.A. Judaistik

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Erwartungsabfrage

Im Folgenden finden Sie eine Liste von Aussagen, die in unterschiedlichem Ausmaß für den Studienalltag und die Inhalte des Bachelorstudiums Judaistik relevant sind. Bitte entscheiden Sie für jede Aussage, ob diese auf Sie zutrifft oder aber ob diese für Sie nicht zutreffend ist. Am Ende erhalten Sie ein interaktives Feedback zu Ihren Antworten. Wenn Sie sich bei einigen Punkten unsicher sind, können Sie einzelne Fragen unbeantwortet lassen.

trifft zu
trifft nicht zu

Eine neue Fremdsprache zu lernen finde ich unheimlich spannend – je ausgefallener, desto besser!

Hebräisch ist für den Studiengang Judaistik essentiell und wird Ihnen in fast jedem Modul begegnen. Sie werden ein völlig neues Sprachsystem kennenlernen. Kenntnisse des Hebräischen werden nicht vorausgesetzt. Ein Grundinteresse für Sprachen und Grammatik zu haben, wäre aber von Vorteil.

Ein persönliches Arbeitsklima am Institut würde ich sehr begrüßen.

Die Judaistik gilt als sogenanntes »Orchideenfach« und hat im Schnitt etwa 100 Studierende. Überlaufene Kurse sind am Institut daher eine Seltenheit. Zu den DozentInnen und KommilitonInnen werden Sie also schnell ein persönliches Verhältnis aufbauen können.

Englische Texte und unbekannte Vokabeln schrecken mich ab.

Ein großer Teil der judaistischen Fachtexte wurde von englischsprachigen Autoren verfasst. Ohne Englisch werden Sie kaum durch das Studium kommen. Einige der Vokabeln sind Ihnen höchstwahrscheinlich noch nie untergekommen. Niveau B1 ist Voraussetzung für die erfolgreiche Bewerbung um einen Studienplatz.

Lange Texte und ein hohes Lesepensum ermüden mich rasch.

Wenn Sie nicht gerne lesen, dann sind Sie in den Geschichts- und Kulturwissenschaften grundsätzlich falsch. Das wöchentliche Lesepensum erreicht hier oftmals 80 Seiten und mehr. Sie werden ganz sicher nicht alle Fachtexte beim ersten Lesen verstehen. Eine mehrfache und gründliche Lektüre sollte Sie daher nicht abschrecken.

Ich möchte während des Judaistikstudiums praktische Erfahrung sammeln und mich auch neben dem Studium sozial oder politisch engagieren.

Praktika in Museen, Archiven, Bibliotheken oder Gedenkstätten sind während des Judaistikstudiums unbedingt empfehlenswert. Sie helfen Ihnen auch, eine Berufsvorstellung zu entwickeln. Auch soziales und politisches Engagement bedeutet immer einen Pluspunkt auf dem Lebenslauf!

Das Schreiben von Texten hat mir schon immer Spaß gemacht.

In der Judaistik werden die meisten Leistungsnachweise in Form von Hausarbeiten erbracht. Sie werden also lernen, wissenschaftliche Texte zu schreiben und die dafür notwendige Literatur zu recherchieren.

Ich möchte mich mit der Kabbala beschäftigen, da ich mich für alles interessiere, was mit Esoterik und der New-Age-Bewegung zu tun hat.

Die sogenannte »Hollywood-Kabbala«, die durch Anhänger wie Madonna und Britney Spears bekannt geworden ist, wird am Institut natürlich nicht unterrichtet. Die Herangehensweise ist hier literarisch-wissenschaftlich. Der Schwerpunkt liegt sowohl auf jüdischer als auch auf christlicher Kabbala.

Ich würde gerne einmal längere Zeit im Ausland verbringen.

Ein Auslandsaufenthalt ist während des Judaistikstudiums nicht zwingend erforderlich, wird aber empfohlen. Zum Erwerb der hebräischen Sprache ist ein Auslandssemester an einer israelischen Universität optimal. Es gibt aber auch die Möglichkeit, einen mehrwöchigen Sprachkurs (»Ulpan«) über die Semesterferien in Israel zu belegen. Auch der englischsprachige Raum bietet sich für einen Auslandsaufenthalt an.

Ich interessiere mich für Judaistik, weil Nationalsozialismus und Holocaust in der Schule immer ein spannendes Thema waren.

Die nationalsozialistische Judenverfolgung spielt im Judaistikstudium nur eine untergeordnete Rolle. Im Vordergrund stehen die jahrtausendealte jüdische Kulturgeschichte und Religion. Aber: Interessieren Sie sich für jüdische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, so wäre der Master »Modern Judaism and Holocaust Studies« genau das Richtige für Sie.

Das Alte Testament bzw. die Thora im Original zu lesen und verstehen zu können, stelle ich mir sehr spannend vor.

Sie werden im Judaistikstudium auch Althebräisch lernen und Bibeltexte im Original lesen. Und nicht nur das: Im Master »Judentum im hellenistisch-römischen und islamisch-christlichen Kontext« gäbe es anschließend sogar die Möglichkeit, Aramäisch zu lernen!

Der Nahostkonflikt berührt mich sehr und ich möchte beide Seiten besser verstehen lernen.

In der Judaistik spielt der Nahostkonflikt so gut wie keine Rolle. Dieser fällt eher in den Bereich der Politikwissenschaften. Doch Sie lernen die jüdische Kultur besser verstehen und werden nicht zuletzt unter den KommilitonInnen und DozentInnen ähnlich interessierte Menschen finden, mit denen Sie sich über dieses Thema austauschen können.

Ich finde es spannend, die Geisteshaltungen unterschiedlicher Menschen kennenzulernen und mich mit philosophischen Themen auseinanderzusetzen.

Unterschiedliche philosophische Strömungen werden im Studium auf jeden Fall eine Rolle spielen. Sie werden Geisteshaltungen in den verschiedensten Epochen und zu multiplen Themen kennenlernen. Behandelt werden PhilosophInnen von Philon von Alexandria über Baruch Spinoza bis hin zu Hannah Arendt.

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