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B.A. Italienstudien

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Linda Schäller, Studentin des M.A. Romanische Literaturwissenschaft

Bausteinfächer: Rechtswissenschaft, Kunstgeschichte, Geschichte

Warum hast du dich für den Studiengang Italienstudien entschieden?

Die Italienstudien haben mich vor allem aufgrund ihres interdisziplinären Konzepts, der Kombination aus unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen sowie rechtswissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Studienfächern, überzeugt. Ausschlagend für meine Wahl des Studiengangs war das im Studienverlaufsplan vorgesehene Auslandsjahr in Italien. Die individuelle Planung eines Auslandsaufenthalts kann sehr zeit- und planungsaufwendig sein, zudem haben viele Studierende im Nachhinein Probleme mit der Anerkennung der im Ausland erworbenen Studienleistungen, sodass ich das von der Freien Universität Berlin geplante obligatorische Auslandsjahr als einen klaren Vorteil der Italienstudien – im Gegensatz zu vergleichbaren Studiengänge – sehe.

Was sind die Vorteile des Studienaufbaus der Italienstudien (z.B. Tipps zur Wahl der Bausteinfächer)?

Die Interdisziplinarität macht den Reiz des Studiengangs aus und vermittelt zudem eine der wichtigen Kompetenzen im Universitätsalltag: fächerübergreifend zu denken und zu arbeiten. Vor allem im Bausteinfach Kunstgeschichte konnte ich mir grundlegende Kompetenzen erarbeiten, die mein Studium der Literaturwissenschaft optimal ergänzt haben und auf die ich noch heute in meinem Masterstudium zurückgreifen und aufbauen kann.

Inwiefern haben dich deine Bausteinfächer bei der Wahl des Masters beeinflusst? Oder haben sie dich auf einen Beruf/ ein Berufsfeld aufmerksam gemacht?

Am meisten hat mich das literaturwissenschaftliche Studium interessiert, durch den Einfluss der Bausteinfächer Geschichte und Kunstgeschichte konnte ich grundlegende historische und kulturelle Einflüsse, die die italienische Literatur beeinflusst haben, besser verstehen und kontextualisieren.

Beschreibe deinen beruflichen Alltag oder deine beruflichen Erfahrungen nach Italienstudien.

Ich bin seit meinem Bachelorstudium als studentische Hilfskraft am Institut für Romanische Philologie tätig. Die Möglichkeit neben dem Studium an der Universität zu arbeiten, sollte man (wenn möglich) nutzen, da es natürlich eine sehr gute Möglichkeit ist, Studium und Nebenjob zu kombinieren und Studieninteressen zu vertiefen.

Konntest du Kompetenzen aus den Italienstudien in deinem universitären bzw. beruflichen Alltag anwenden bzw. greifst du evtl. noch heute auf sie zurück?

Der Master Romanische Literaturwissenschaft baut grundlegend auf den Kernfächern der Italienstudien auf. Neben den Italienischkenntnissen, die Voraussetzung für die Immatrikulation waren, kann ich nunmehr auf die Grundmodule Französisch aufbauen, die ich im Rahmen der ABV während meines Bachelorstudiums belegt habe. Auch wenn der Master nicht interdisziplinär aufgebaut ist, hilft mir das erlernte interdisziplinäre Denken, bei den Seminardiskussionen, wenn ich auf Wissen aus anderen geisteswissenschaftlichen Disziplinen zurückgreifen kann.

Welche Tipps hast du für die Interessierten der Italienstudien?

Man muss sich bewusst sein, dass der Bachelor Italienstudien ein interdisziplinärer Studiengang ist, sodass man eine Vielzahl an Kompetenzen vermittelt bekommt, oftmals jedoch nur einen Einblick in bestimmte Bereiche der Bausteinfächer bekommt. Wer z.B. ein primäres Interesse an einem der Bausteinfächer hat, sollte dieses lieber in Kombination mit italienischer Philologie studieren. Die Italienstudien haben hingegen den Vorteil, dass man, wenn man bspw. wie ich primär an der Literaturwissenschaft interessiert ist, zusätzlich breitgefächerte Kompetenzen erlangt, die man in einem klassischen literaturwissenschaftlichen Studium nicht vermittelt bekommt. Während des Bachelors sollte man versuchen, bereits einen Interessenschwerpunkt zu setzen/zu finden, um diesen in Kombination mit den Bausteinfächern zu vertiefen. Zudem hat man im ABV-Bereich die Möglichkeit entweder verschiedene Praktika (in Deutschland und Italien) zu absolvieren, um Berufserfahrung zu sammeln oder das vielfältige Angebot berufspraktischer Seminare zu nutzen. Vor allem sollte man aber das Auslandsjahr in Italien nutzen, um seine Italienischkenntnisse zu perfektionieren, viel zu reisen und seine interkulturellen Kompetenzen auszubauen.