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B.Sc. Chemie

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Veranstaltungsformen

Wie unterschiedlich das Lehren und Lernen in Schule und Universität ist, zeigt sich in den Lehrveranstaltungsformen. Im Folgenden sind kurz die wichtigsten Typen universitärer Veranstaltungen dargestellt.

Eine Vorlesung ist so, wie man „Uni“ aus Film und Fernsehen kennt: In einem Hörsaal redet vorn ein Professor und die Studierenden hören zu. In den ersten Semestern haben diese Vorlesungen mitunter mehrere Hundert Teilnehmer. In späteren Semestern wird die Teilnehmerzahl in der Regel kleiner.

Wichtig ist, sich das Verständnis für das Gehörte durch Nachbereitung der Vorlesung selbständig anzueignen, und zwar aus eigenem Antrieb!

In den Übungen wird der Stoff der Hauptveranstaltung (in der Regel einer Vorlesung) an exemplarischen Beispielen vertieft. Man erhält Aufgaben, die zu Hause bearbeitet und beim nächsten Termin zur Korrektur abgegeben oder mündlich vorgetragen werden. Es ist sehr sinnvoll zum Lösen der Aufgaben Lerngruppen zu bilden.

Übungen sind sehr wichtig zur Überprüfung des eigenen Lernfortschritts: Oft bildet man sich nur ein, etwas verstanden zu haben und bemerkt noch bestehende Defizite erst, wenn das Erlernte angewendet werden soll.

Seminare sind Vortragsseminare, in denen die Teilnehmer ein Thema erhalten oder auswählen, zu dem sie einen meist 30-minütigen Vortrag ausarbeiten und den Zuhörern gekonnt präsentieren sollen. Über Vortrag und Inhalt wird anschließend kurz diskutiert.

Im Praktikum stehen Studierende selbst im Labor und führen Experimente durch. In manchen Praktika stehen bestimmte Messapparaturen im Vordergrund (Physikalische Chemie), in „nasschemischen“ Praktika der Anorganischen und der Organischen Chemie geht es darum, Chemikalien zur Reaktion zu bringen und neue Verbindungen zu synthetisieren. Da dabei auch verantwortlich gehandelt werden muss, wenn gefährliche Stoffe sicher zu handhaben sind, wird vor den einzelnen Versuchen eine verbindliche Vorbesprechung, ein Prüfungsgespräch, abgehalten.

In „sicherheitsrelevanten Praktika“ (sP) ist der Umgang mit Gefahrstoffen erforderlich. Die Interaktion mit den Lehrkräften ist hier intensiv, von längerer Dauer, häufig einzeln oder in Kleingruppen.