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B.Sc. Biochemie

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Dietrich von Richthofen, freier Journalist

Stellen Sie Ihren Beruf kurz vor? Wie sieht Ihr Berufsalltag aus (typische Tätigkeiten, Arbeitszeiten etc.)?

Ich arbeite als freier Wissenschaftsjournalist, teils für Printmedien, teils im Videojournalismus. Um Themen zu finden, lese ich Fachliteratur, gehe auf Konferenzen und halte Kontakt zu Wissenschaftlern und Medizinern. Hauptarbeit ist natürlich das Schreiben bzw. Drehvorbereitung, Dreh und Schnitt. Manchmal gehört auch die Konzeption und redaktionelle Betreuung ganzer Publikationen dazu. Die Zeit kann man sich als Freiberufler relativ frei einteilen, die Arbeitsbelastung ist jedoch nicht immer gut zu steuern – dann kann es auch mal stressig werden.

Warum haben Sie sich seinerzeit für ein Studium der Biochemie entschieden?

Ich war grundsätzlich an Naturwissenschaften interessiert und auf dem Gebiet der Biochemie / Biotechnologie passierte damals unglaublich viel – viele Dinge, die absehbar starken Einfluss auf uns und unsere Gesellschaft haben würden. Daran hat sich ja bis heute nichts geändert.

Wann haben Sie sich für Ihren aktuellen Beruf entschieden und haben sich Ihre Erwartungen daran, ggf. aus Ihrer Zeit als Studierende/r erfüllt?

Ich habe mich schon relativ früh während des Studiums dafür entschieden, in den Journalismus zu gehen – in den ersten Semestern. Noch als Student habe ich dann angefangen, nebenher journalistisch zu arbeiten.

Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, das Sie während des Studiums für Ihren aktuellen Beruf gelernt haben?

(Natur-)Wissenschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, zu wissen, wie und unter welchen Umständen Ergebnisse in der Forschung produziert werden, und das kritische Hinterfragen scheinbarer Gewissheiten.

Welche Zusatzqualifikationen sollte man schon während des Studiums erwerben, die für Ihren jetzigen Beruf nützlich oder essentiell sind?

Man sollte auf jeden Fall während des Studiums die Fühler nach Gleichgesinnten auszustrecken, eigene journalistische Gehversuchen machen und anfangen, eine journalistische Denke zu entwickeln: Was für eine weiterreichende Bedeutung über den wissenschaftlichen Kontext hinaus hat dieses oder jenes Forschungsergebnis, wie lässt es sich als journalistisch erzählte Geschichte umsetzen, wem könnte ich das Thema verkaufen?

Gibt es etwas im Studium, das Ihnen besonders in Erinnerung geblieben ist?

Die Faszination darüber, wie intelligent und komplex lebende Organismen bis ins kleinste Detail aufgebaut sind – und das viele Glas, das bei meinen Versuchen zu Bruch gegangen ist.

Welchen Rat würden Sie StudienanfängerInnen geben, die später ebenfalls Ihren Beruf ausüben möchten?

Viel Lesen, viel Schreiben, und dabei immer über den Tellerrand der Wissenschaftswelt hinaus spähen!