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B.Sc. Biochemie

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Erwartungsabfrage

Im Folgenden finden Sie eine Liste von Aussagen, die in unterschiedlichem Ausmaß für den Studienalltag und die Inhalte des Studiums der Biochemie relevant sind. Bitte entscheiden Sie für jede Aussage, ob diese auf Sie zutrifft oder aber ob diese für Sie nicht zutreffend ist. Am Ende erhalten Sie ein interaktives Feedback zu Ihren Antworten. Wenn Sie sich bei einigen Punkten unsicher sind, können Sie einzelne Fragen unbeantwortet lassen.

trifft zu
trifft nicht zu

Ich finde Biochemie faszinierend und zwar, weil ich den Sachen wirklich auf den Grund gehen will.

Biochemie beschäftigt sich besonders mit den grundlegenden Ursachen vieler Phänomene. Daher beginnen die Fragen oft dort, wo andere ihre Antworten gefunden haben. Molekulare Mechanismen in Zellen zu verstehen ist das komplizierte, aber faszinierende Tagwerk eines Biochemikers.

Fächerübergreifende Probleme interessieren mich, Herausforderungen nehme ich gerne an.

Biochemie ist eng vernetzt mit anderen Fächern wie Chemie, Biologie und Medizin. Aber auch ein Verständnis von Physik und in zunehmendem Maße Informatik erleichtern das biochemische Arbeiten. Sie werden in den meisten Arbeitsgruppen auf Aspekte stoßen, denen sie vorher noch nicht begegnet sind und in die Sie sich erst „einlesen“ müssen. Eine grundlegende Neugier und die Bereitschaft zu lernen helfen hier weiter.

Wenn ich etwas wissen will, lasse ich so lange nicht locker, bis ich eine zufriedenstellende Antwort gefunden habe.

Oft reicht es nicht aus, ein einziges Experiment durchzuführen, um eine zufriedenstellende Antwort zu erhalten. Viele Wissenschaftler arbeiten jahrelang an Problemen, die sie beschäftigen. Und gerade im Biochemiestudium sollen sie lernen, Dinge soweit zu hinterfragen, bis Sie sie verstanden haben. Denn die molekularen Grundlagen von organischen Prozessen sind die Hauptaspekte biochemischer Fragestellungen.

Ich habe eine spielerische Freude am Erforschen neuer Erkenntnisse und lerne nicht bloß gern auswendig, um Wissen fehlerfrei zu reproduzieren.

In der Biochemie geht es häufig um das Hinterfragen von Postulaten. Da vor allem mit Modellen gearbeitet wird, ist es legitim und erwünscht, diese so lange zu kritisieren, bis man sie verstanden hat. So werden die meisten bahnbrechenden Erkenntnisse gewonnen.

Ich bin in der Lage, mir meine Zeit gut einzuteilen und glaube, dass ich auch bei parallel laufenden Experimenten nicht den Überblick verliere.

Im Labor werden Experimente häufig „geschachtelt“, sodass in der Wartezeit von Experiment A an Experiment B weitergearbeitet wird und umgekehrt. Dies kann sehr verwirrend sein und fordert viel Konzentration und Achtsamkeit. Hierfür müssen Sie sich gut organisieren und sich sorgfältig mit Details auseinandersetzen können. Dabei ist es wichtig, dass Sie die Details immer in ihren Gesamtzusammenhang einordnen und sich nicht verzetteln.

Ich nutze gerne meine Hände und mag praktische Arbeiten.

Die Arbeit im Labor ist ein Handwerk, das man lernen muss. Dabei sind oft auch Fingerspitzengefühl und Kreativität gefragt. Im späteren Berufsleben legen dann viele die Pipette aus der Hand und tauschen die Laborbank gegen einen Computerarbeitsplatz. Doch bis dahin bleiben einige Jahre Studium, praktische Tätigkeiten sollten Ihnen also Spaß bereiten.

Ich glaube, dass Tierversuche uns zum Verständnis der molekularen Vorgänge im Menschen nutzen.

Tierversuche sind kein obligatorischer Teil des Biochemie-Studiums. Trotzdem werden viele Studenten früher oder später mit der Frage konfrontiert, ob sie in einer Arbeitsgruppe arbeiten wollen, in denen beispielsweise Versuche mit Mäusen durchgeführt werden. Diese Frage muss jede/r für sich selbst beantworten, Hilfestellung dazu soll unter anderem das Seminar Bioethik geben.

Abstraktes Denken ist nichts, vor dem ich zurückschrecke.

In der Biochemie ist es üblich, sich mit winzigen Dingen zu beschäftigen. Die Größe von Proteinen liegt beispielsweise im Nanometerbereich, was auch für sehr teure Mikroskope zu klein ist. Daher können molekulare Vorgänge nicht „direkt“ beobachtet werden (wie beispielsweise das Verhalten von Tieren). Als Student müssen Sie in der Lage sein, Modelle zu verstehen, Graphen zu interpretieren und Experimente zu planen, die es ermöglichen, Rückschlüsse auf molekulare Mechanismen zu ziehen.

Englisch zu lesen, zu schreiben und zu sprechen ist für mich kein Problem.

Im Studium werden Sie besonders in höheren Semestern vor allem englische Fachliteratur lesen müssen. Um diese Texte ganz zu verstehen, benötigen Sie manchmal ein gehöriges Maß an Geduld. Zunehmend wird auch erwartet, dass Sie Präsentationen auf Englisch halten oder schriftliche Arbeiten wie Protokolle oder Abstracts in englischer Sprache verfassen.

Ich halte gerne Vorträge und mag es, die Ergebnisse meiner Arbeit zu präsentieren.

Sowohl im Studium als auch im späteren Berufsleben gehört das Präsentieren von wissenschaftlichen Ergebnissen zum Alltag eines Biochemikers. Sie werden im Studium lernen, wie eine gute Präsentation aufgebaut ist und wie man wissenschaftliche Ergebnisse auf Englisch und Deutsch präsentiert.

Ich bin kritikfähig und lasse mich gern auf Diskussionen ein, in denen ich meine Ergebnisse verteidige und evtl. neu interpretiere.

Sie werden früh im Studium lernen, Ihre im Labor gewonnen Ergebnisse im Diskurs mit anderen zu hinterfragen. Auch in späteren, längerfristigen Labortätigkeiten kann es sein, dass Sie ihre Erkenntnisse aufgrund neuer Ergebnisse Ihrer oder anderer Gruppe in verändertem Licht betrachten müssen. Auch das „Nachkochen“ von Experimenten fremder Arbeitsgruppen ist gängige Praxis, um deren Ergebnisse zu prüfen und zu verifizieren.

Ich lasse mich schnell entmutigen.

Als Student und auch im späteren Berufsleben wird Ihnen ein gutes Maß an Ausdauer von Nutzen sein. Oft müssen Experimente optimiert werden, das heißt mehrmals mit unterschiedlichen Parametern durchgeführt werden, bis sie für die jeweilige Fragestellung geeignet sind. Und vielleicht stellt man nach wochenlanger Arbeit fest, dass sich das Experiment auf diese spezielle Problematik doch nicht anwenden lässt. Dies alles kostet viel Zeit und verlangt von Ihnen eine hohe Frustrationstoleranz.

Ich arbeite lieber selbstständig als in einer Gruppe, da ich meine Ideen und Vorstellungen dann besser umsetzen kann.

In Seminaren und Laborpraktika werden Sie oft in Gruppen arbeiten müssen. Dafür ist es wichtig, sich auf die inhaltlichen Positionen und Arbeitsweisen von Anderen einzulassen. Zugleich ist es immer wieder notwendig, sich auch aktiv in die Gruppe einzubringen.

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